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Dieses Thema hat 21 Antworten
und wurde 222 mal aufgerufen
 2. Weltkrieg
Seiten 1 | 2
Raginher Offline



Beiträge: 145

17.04.2012 21:28
#16 RE: Der Bombenholokaust antworten

Zitat
Gepostet von stomatophylax
Knopp ist und bleibt ein psychopathischer und notorischer Lügner und Tatsachenverdränger.


Wo hat er denn etwas so dargestellt, dass man gravierende Fehler nachweisen könnte? Bei dem benutzten Bildmaterial bin ich einverstanden, da wurde manchmal wohl in Ermangelung entsprechendens Bildmaterials Falsches eingesetzt., bei seinen Aussagen gibt es nur sehr wenig, was nicht stimmt. Nachlesbar im Forum des Lexikons der Wehrmacht.
Was hat der Krieg in Europa mit dem Krieg im Pazifik zu tun? Ausser dass es quasi keine Absprachen gab und jeder für sich selbst hinwurstelte.

stomatophylax Offline



Beiträge: 350

18.04.2012 14:05
#17 RE: Der Bombenholokaust antworten

Wo catexus die Knopp`sche Umdeutung gefunden hat, weiß ich nicht. Wenn seine Aussagen wahr sind, dann frage ich mich, wie richtige Historiker zu ganz anderen Ergebnissen gekommen sind und Knopp trotzdem immer dieselben Stereotypen verwendet, aber immer nur gegen Deutschland gerichtet, z.b.; Überfall auf die ach so ahnungs- und wehrlose Sowjetunion. Vernichtungskrieg der Wehrmacht, usw.
Was anderes als Vernichtung ist denn jeder Krieg? Schon die griechischen Stadtstaaten bekämpften sich mit einer Verbissenheit sondergleichen, wobei schon damals die Strategie der verbrannten Erde verfolgt wurde.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

18.04.2012 14:20
#18 RE: Der Bombenholokaust antworten

Das war der Zweiteiler über Dresden in der Knopp wieder einmal die "Leitung" hatte. Dort war davon die Rede, daß man nach dem Angriff auf Dresden wohl plötzlich "moralische Bedenken" gehabt habe...

Das ist nur ein Beispiel für das Machwerk dieses Herrn.

Gruß Alex

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stomatophylax Offline



Beiträge: 350

18.04.2012 14:37
#19 RE: Der Bombenholokaust antworten

Im Gegensatz zu den Achsenmächten, wo viel Propagandagetöse gemacht wurde, aber keine Abstimmung hinsichtlich der Kriegführung und es nie gelungen ist, selbst mit Italien eine Koalitionsführung für den Mittelmeerraum zu etablieren, haben die beiden Westalliierten von Anfang an eng zusammengearbeitet. Churchill und Roosevelt hatten Deutschland als den stärksten und gefährlichsten Gegner erkannt und daher die Parole "Germany first" ausgegeben. Entsprechend wurde die gesamte Rüstung auf die Bekämpfung Deutschlands ausgelegt, vor allem die Massenherstellung von schweren Bombern und Panzern. Der parallel laufende gigantische Kriegsflottenbau war bereits vor dem Krieg auf Betreiben Roosevelts geplant und beschlossen worden - Two Ocean Navy - nachdem der Londoner Vertrag über die Beschränkung der Marinerüstung 1936 ausgelaufen war. Für Roosevelt war dies zugleich der letzte Versuch, die riesige Arbeitslosigkeit in den USA, 1940 immer noch mehr als 10 Mio!, in den Griff zu bekommen.
Entsprechend wurde die große Bomberwaffe aufgebaut und ab 1942 mit Tagesangriffen auf Europa begonnen. Im Pazifik fiel die Kriegführung automatisch an die USA, da es nach dem Fall Singapurs keine britischen Stützpunkte mehr gab. Die Abwehr der vorstoßenden Japaner lag zu Lande in den Händen der Australier und Neuseeländer, die die Japaner auf Neuguinea stoppten.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

13.02.2014 17:07
#20 RE: Der Bombenholokaust antworten

Zum heutigen Jahrestag schiebe ich das Thema mal nach oben.

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

14.02.2014 11:01
#21 RE: Der Bombenholokaust antworten

Das Thema der anglo-amerikanischen Luftangriffe gegen Deutschland im Zweiten Weltkrieg, ist nach wie vor ein noch weitgehendes Tabu-Thema in der breiten Öffentlichkeit.
Bücher, wie DER BRAND (aus dem Jahr 2004) von Jörg Friedrich (ISBN 3-548-60432-3)
oder BOMBENLÜGEN (aus dem Jahr 2011) von Wolfgang Hackert (ISBN 978-3-941730-03-8),
sind zwar auf dem deutschen Büchermarkt vorhanden, werden jedoch argumentativ kaum verwendet(weil das Thema einfach zu "heiß" ist und dadurch karriereschädigend bei Anwendung!).

Das Gedenken an das "Dresdener Valentinstag-Massaker" findet jährlich nur mit geringer(!)Beteiligung der Dresdener (Normal-)Bürger statt!
Der Grund liegt in der schrillen "antifaschistischen" Instrumentalisierung dieser Erinnerung.
Die von "links" auf die Straße gehen, sind vorwiegend Studenten aus dem ganzen Bundesgebiet und Mitarbeiter des lokalen öffentlichen Dienstes aus Stadt und Bundesland Sachsen, einschließlich beordeter Beamter.
Auch die demonstrierende "Rechte" ist ein Gemisch aus wenigen Einheimischen und viel Zugereisten.

In diesem Jahr war die Enttäuschung groß bei den Organisatoren des "Bürgerprotestes gegen Faschismus"!
Die "Faschisten" hatten ihre Kundgebung kurzfristig um einen Tag vorverlegt und - nur geringfügig gestört - durchgeführt.

Auch die üblichen Blumen- und Kranzniederlegungen auf dem Heide-Friedhof der Bombenopfer, mußte bei den Blumen und Kränzen eine "Gemengelage" von "links" und "rechts" ertragen.
Zu allem Übel gruppierte sich noch eine NPD-Abordnung (angeblich unbemerkt) um die Oberbürgermeisterin zu einem Erinnerungsfoto.
Diese "Provokation" schlachtet nun die Regionalpresse aus ("Muß die Oberbürgermeisterin nun gehen?").

Die in Dresden konzentrierten 2.600 (!) Bereitschaftspolizisten, verstärkt durch die neuesten Wasserwerfer (10.000 Liter pro Wassertank)) und Sonder-Kfz mit Räumschilden, blieben unter sich: Angemessen für 12 Euro Brutto pro Stunde und Beamten.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

14.02.2015 15:30
#22 RE: Der Bombenholokaust antworten

Zitat von C a t e x u s im Beitrag #18
Das war der Zweiteiler über Dresden in der Knopp wieder einmal die "Leitung" hatte. Dort war davon die Rede, daß man nach dem Angriff auf Dresden wohl plötzlich "moralische Bedenken" gehabt habe...



Zum 13. Februar muss ich mich leider mal selbst zitieren...
zwischenzeitlich habe ich mich mal im Koreakrieg eingelesen und es ist festzustellen, daß dort der Bombenkrieg trotz der Erfahrungen von Dresden bzw. ganz Deutschland noch weit intensiver über Jahre fortgeführt wurde. Das führte soweit, daß kriegsgefangene Amerikaner welche diese Angriffe miterlebten sich vom KGB rekrutieren liessen, da Sie diesen Verbrechen irgendwas entgegensetzen wollten. Sie wurden zu überzeugten Kommunisten. Ein weiterer Beleg für die verkappte Geschichtsdarstellungen von Guido Knopp.

Gruß Alex

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