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Dieses Thema hat 35 Antworten
und wurde 351 mal aufgerufen
 Die Wiedervereinigung
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C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

28.05.2012 16:15
#16 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Im Endeffekt setzt sich das fort, was mit dem Mauerbau damals verhindert wurde. (Gegen den Willen des Volkes)
Es stellt sich bei diesen Zahlen langsam die Frage, ob eine Fortführung der Zweistaatlichkeit (zumindest vorübergehend) nicht sinnvoller gewesen wäre. Ich persönlich hätte es auch mit Abstrichen bezgl. des Lebensstandarts vorgezogen in der alten Heimat zu bleiben bzw. zurückzukehren. Denn Geld und Konsum ist nicht alles.

Gruß Alex

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stomatophylax Offline



Beiträge: 350

30.05.2012 13:49
#17 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Man kann die Menschen in einem demokratischen Gemeinwesen nicht an einem Ort festhalten. Seit jeher gibt es die Wanderung in die großen Industriezentren. Aktuell beginnt die Zuwanderung junger Hochschulabsolventen aus Spanien und Griechenland, die in ihrer Heimat kein Chance haben, einen Dauerarbeitsarbeitsplatz zu bekommen. Allein das Goetheinstitut in Barcelona hat 2500 junge Spanier in Deutschkursen, wobei auch das Verhalten in deutschen Unternehmen gelehrt wird. Deutsche Firmen sind vor Ort mit Anwerbern vertreten. Das ist eine hervorragende Möglichkeit, qualifizierte Kräfte nach Deutschland zu holen, wobei wegen des gemeinsamen kulturellen Hintergrundes die Probleme wie mit Zuwanderern aus islamischen Ländern ausbleiben.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

03.10.2012 09:40
#18 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Der WANDERUNGSSALDO in Deutschland zwischen Neu- und Altbundesländern ist für Europa ungewöhnlich: "Kein anderer Landstrich in Europa, einige Bürgerkriegsgebiete auf dem Balkan vielleicht ausgenommen, wurden in der jüngeren Geschichte von einer vergleichbaren Einwohnerflucht heimgesucht wie Ostdeutschland." (Politmagazin CICERO vom 17.12.2008). Von 1989 (nach Öffnung der Mauer)bis 2008 haben 4.100.000 Ostdeutsche das ehemalige Staatsgebiet der DDR verlassen und konnten nur teilweise durch 2.350.000 "Entwicklungshelfer" aus dem Westen ersetzt werden. Diese haben natürlich vorwiegend die verwaisten Führungsstellen übernommen. Für den Osten entstand dadurch im genannten Zeitraum ein Netto-Bevölkerungsverlust von 1.750.000 Einwohnern. Vor dem "Mauerfall" hatte die DDR 16,6 Millionen Staatsbürger, im Jahre 2007 nur noch 14,4 Millionen Einwohner im "Neu-Fünf-Land" zwischen Elbe und Oder. Von den "Auswanderern Ost" sind 77 Prozent unter 30 Jahren, weitere 20 Prozent zwischen 30 und 50 Jahren. Frauen stellen mit 64 Prozent die Mehrheit dieser Wirtschaftsmigranten (Angaben nach KREDITANSTALT FÜR WIEDERAUFBAU (KfW). Das ist nahezu die doppelte Anzahl der DDR-Flüchtlinge zwischen 1951 und 1961 (bis zum Bau der Mauer)! OHNE TRANSFUSIONEN AUS DEM WESTEN IST DER OSTEN AUCH NACH 22 JAHREN NICHT LEBENSFÄHIG. Die BILANZ 2010 verweist u.a. auf 60 Prozent aller Warenlieferungen aus den Alt-Bundesländern. Wer in Potsdam die Schaltstellen der Landespolitik betritt, hört nach wie vor das gepflegte Bayerische oder Rheinländische der beamteten "Entwicklungshelfer" in den elegant eingerichteten Amtsräumen. Diesen Damen und Herren geht es materiell sehr gut im "Dauerentwicklungsgebiet Ost" - auch wenn sie einmal in den Ruhestand gehen mit wenigstens 3.500 EUR Pension im Monat. Bei Rückkehr in die Alt-Heimat zahlt das Land Brandenburg eine Umzugs-Beihilfe von bis zu 10.000 EUR ... WARUM IST ES (NICHT NUR) AM RHEIN SO SCHÖN?

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

02.10.2013 17:50
#19 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

So, morgen ist es wieder soweit. Je mehr Jahre ins Land gehen, um so mehr frage ich mich, was von meinem Eröffnungsbeitrag von 2008 noch zutreffend ist...

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

03.10.2013 10:31
#20 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Der Osten hängt auch nach 23 Jahren des "Beitritts zum Grundgesetz gemäß Artikel 23" am Tropf des Westens.
Erschrocken starren die dafür Verantwortlichen auf das Jahre 2019, wenn der SOLIDARITÄTSPAKT II ausläuft. Wie dann weiter?
Erwogen wird bereits eine (offizielle) "Sonderwirtschaftszone"
(SWZ), die im Bereich der Europäischen Union (EU) bisher lediglich Polen in "strukturschwachen" Teilen ihres Staates unterhält.
SWZ sind in der EU nicht vorgesehen, werden jedoch unter der Wirkung der "Euro-Dauerkrise" nicht mehr vermeidbar sein.

Spötter witzeln bereits im Bezug auf Ost-Deutschland: "Von der SBZ zur SWZ - eine deutsche Entwicklung!"

Mußte das so kommen? Eindeutig - Nein! Die nun innerdeutschen Probleme sind hausgemacht und wären vermeidbar gewesen.
Es gibt eine Gruppe von ehemaligen DDR-Wissenschaftlern, die diese "Transformation" seit dem Beitritt in Politik und Wirtschaft amalysieren und auch publizieren.
Zu ihnen gehört KLAUS BLESSING, den ich im Forum kurz vorgestellt habe.
Dieser promovierte Volkswirt spricht von den (umgerechnet) 4 bis 5 Billionen Euro Schulden der Westzonen/BRD gegenüber der Ostzone/DDR/Beitrittsgebiet zwischen den Jahren 1945 und 2000.
Zitat: "Die Ostdeutschen zahlten die Reparationen, stärkten mit Fachkräften die Personaldecke, exportierten zu Dumpingpreisen Waren, die die Versandhauskataloge füllten. Nach 1990 wurde das DDR-Volksvermögen richtig und in großem Stil geplündert."

BLESSINGS Schuldenberechnung umfaßt die Zinseszinsen für die (nicht gezahlten) westlichen Anteile an den Reparationen für die Sowjetunion, die steuerfinanzierten Ausbildungs- und Studienkosten der Auswanderer nach Westen (auch nach der Grenzöffnung), die Finanzverluste aus der Kursfestlegung zwischen der Binnenwährung DDR-Mark und der frei konvertierbaren Deutschen Mark bis zur Währungsunion und das "Beutegut Volksvermögen der DDR" in Höhe von (geschätzten) 1,4 Billionen DM.

Im Beitrittsgebiet ist zwar der Umfang der Dienstleistung seit der Währungsunion um etwa 500 Prozent gestiegen, die Produktionsleistung entspricht jedoch lediglich 60 Prozent der DDR-Produktion vor der Währungsunion.
Die zementierte Ungleichheit des Lohnes bei gleicher Arbeit zwischen Ost und West und der dadurch entstehenden Rentenverluste Ost hält an.
Die Enteignung der DDR-Bestandsrentner durch die Anwendung des Fremden-Renten-Gesetzes der BRD und die Streichung der Renten-Zusatzleistungen aus DDR-Zeiten durch das Renten-Überleitungs-Gesetz, fördern die Altersarmut Ost.

So kann keine "Feststimmung Ost" aufkommen!

Standortfeldwebel Offline



Beiträge: 235

04.10.2013 17:26
#21 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Für mich persönlich wüsste ich nicht welchen Vorteil die Wiedervereinigung gebracht hat.
Daß ich jetzt in die neuen Länder reisen kann?
Na gut, aber die haben mir vorher auch nicht gefehlt.
Der Fall des "Eisernen Vorhangs" war für unsere mitteldeutschen Landsleute gewiß eine schöne Sache.
Es sei ihnen gegönnt.
Vorher gings uns besser!

stomatophylax Offline



Beiträge: 350

05.10.2013 14:17
#22 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Kai Guleikoff,

etwas weniger stark auftragen und Fakten zur Kenntnis nehmen. Wenn die DDR so super dargestanden hat, dann ist zu fragen, warum deren Bürger die Schnauze voll hatten? Ich habe mir das Buch von Blessing besorgt, es strotzt von Behauptungen, die nicht belegt werden und erweist sich als Abrechnung eines Gescheiterten, der die Schuld natürlich bei anderen sucht.
Ohne auf Einzelheiten einzughen, allein die These, 17 Mio DDR-Bürger hätten den Wohlstand der 60 Mio BRD-Bürger geschaffen ist zu abstrus, um darauf einzugehen. Ein Staat, der über Jahrzehnte nicht nur Exportweltmeister war, sondern immer enorme Überschüsse erwirtschaftet hat, spricht für sich selbst. Die D-Mark ist seit 1948 von 4,20 für einen Dollar bis auf 1,43 1995 gestiegen! Bestimmt nicht wegen einer schwachen Wirtschaft. 1989 war die Infrastruktur der DDR erbärmlich, heute ist sie teilweise besser als im Westen. Darüber ist auch nicht zu klagen, es handelt sich ein Investitionen zum Nutzen der Gesamtbevölkerung und der Wirtschaft.
Wer über benachteiligte Ostrentner spricht, blendet die Tatsachen aus: Die Durchschnittsrenten sind bei Männern 10 % und bei Frauen 50 % höher als im Westen, und das bei erheblich geringeren Löhnen! Hier wirkt sich aus, dass in der DDR fast jeder bis 65 beschäftigt war. Wenn jetzt gejammert wird, dann muss gesagt werden, kein DDR-Rentner hatte früher auch nur annähernd eine vergleichbare Kaufkraft. Diese Rentenhöhe ist nur möglich, weil die Westrentner mit erheblichen Abschlägen belastet worden sind. Der Gauner Kohl hat seine Lügen durch die Plünderung der westdeutschen Renten- und Arbeitslosenversicherungskassen finanziert. Aber es ist den Rentnern gegönnt, sie konnten ja nichts dafür, dass sie in einem anderen System gearbeitet haben.
Das Thema Sonderrenten ist aber ein Skandal erster Ordnung. Noch nie in der Geschichte sind die Hauptverantwortlichen eines gescheiterten Systems, und da vor allem die des Unterdrückungsapparates nicht nur straffrei davongekommen, sondern erhalten auch noch üppige Versorgungen. Wenn ich daran denke, wie nach dem Krieg Hundertausende von Offizieren und Zeitsoldaten, Beamten und Professoren nicht nur wie Verbrecher behandelt wurden, sondern ihnen auch die Versorgung nach dem Recht des Staates, für den sie gearbeitet und gekämpft hatten, verweigert wurde, dann ist jedes Meckern unerheblich. Diese elende Messen mit zweierlei Maß ist Geschichte, nichtsdestotrotz bleibt Unrecht Unrecht.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

05.10.2013 14:56
#23 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Ich denke bei dem Thema sollte man die Polemik einfach mal weglassen und sich an die Fakten halten.
Kai hat einige Punkte aufgezeigt, welche als historisch gesichert angesehen werden können. So z.B. die Reparationsleistungen an die Sowjetunion, obwohl der Krieg von Gesamtdeutschland angezettelt wurde.
Fakt ist auch, daß die DDR ein Billiglohnlieferant für die BRD war. Punkt. Diese Rolle hat heute China übernommen.
Eine wunderbare Quelle hierfür wäre Schalck-Golodkowski. An diesen Herren wagt sich aber niemand heran und das mit gutem Grund. Der eheml. Offizier im besonderen Einsatz des Ministerium für Staatssicherheit wohnt heute unbehelligt, gehegt und gepflegt im schönen südbayerischen Landen.
Als Cehf des Bereiches kommerzielle Koordinierung im Ministerium für Außenhandel der DDR könnte er berichten... Daran hat aber die BRD keinerlei Interesse, warum wohl...

Im Gegensatz hat stomatophylax aber auch einen Punkt angesprochen der ebenfalls Fakt ist und das sind nunmal die Renten. In diesem Zusammenhang, finde ich es aber weit schlimmer, daß Rentner mit rußland"deutschem" Hintergrund hier volle Rentenbezüge kassieren und in diesem Land gar nichts beigetragen haben. Hier geht der Dank ebenfalls an Herren Kohl...
Daher sollte man nicht Renter-West gegen Rentner-Ost aufhetzten, die Ursache hat stomatophylax ja schon gesagt.

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

06.10.2013 11:20
#24 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Zum RENTEN-STRAFRECHT gegenüber den BESTANDS-RENTNERN DER DDR möchte ich noch gesondert Stellung nehmen. In der deutschen Rechtsgeschichte ist diese "Betrachtungsweise" nämlich einmalig!
Deshalb laufen dazu seit 1992(!)auch "schwebende" Verfahren beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Es wird wohl eine "biologische Lösung" des Problems angestrebt ... Natürlich wird darüber in den "freien" Medien nicht berichtet!

Der angesprochene 81jährige Oberst des MfS a.D. und Staatssekretär a.D. SCHALCK-GOLODKOWSKI gehört zu den "lebenden Staatsgeheimnissen" des Beitritts zur Bundesrepublik Deutschland. Seine gegenwärtige Residenz am Tegernsee ("Largo di Bonzo") dürfte einen ( dort vergleichbaren) Versicherungswert vom mehr als 1 Million Euro aufweisen.
Der am höchsten ausgezeichnete Staatssekretär in der Geschichte der DDR, steht unter dem Schutz des mächtigen Strauss-Clans (so spricht das "Tegernsee-Geflüster"). Zumindestens alle gegen den "Herren Genossen" eingeleiteten Gerichtsverfahren endeten mit Bewährungsstrafen.

Ein SCHALCK, wer Arges dabei denkt!

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

06.10.2013 12:26
#25 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Aktuelles zu SCHALCK-GOLODKOWSKI unter www.merkur-online.de

Matzerath Offline



Beiträge: 160

08.10.2013 00:42
#26 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Zitat
Gepostet von stomatophylax
1989 war die Infrastruktur der DDR erbärmlich



Dann schreibe aber bitte auch hier die ganze Geschichte dazu und nicht nur wieder die üblichen Phrasen inkl. Halbwahrheiten...
Und unterm Strich naja, bei Endabrechnung hat das heutige System nicht nur eine schlechte Infrastruktur, da ist hier nur noch Wüste...hatten wir aber alles schon. Ein hoher Kreditrahmen macht ein System lange noch nicht gesund, aber diesen Murks kriegt seit 45 jeder BWLer eingetrichtert...
Auf Pump, auf Pump, auf Pump...und auf nichts anderes ist heute alles ausgelegt...

Es schrieb Matzerath :)

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

10.10.2013 10:03
#27 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Wie die ehemalige DDR-Bevölkerung heute denkt, ist an den Kommentaren zum "Leipziger Lichterfest" abzulesen unter www.leipziger volkszeitung-online.de

Dieses Gedenken an die Demonstration der 70.000 Bürger vom 09.Oktober 1989 in der "Heldenstadt" verkommt immer mehr zu einem "Event der Unbeteiligten." Die ehemaligen (wirklichen) Teilnehmer schämen sich zunehmend, sich diesen neuen "Herren" ausgeliefert zu haben und an deren Feiern (als Statisten) mitzuwirken!
Natürlich mußte JOACHIM GAUCK mit seiner Lieblingsfrau auch anwesend sein, obwohl er zu Beginn seiner politischen Karriere immer betont hatte: "Ich bin kein Bürgerrechtler!"

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

10.10.2013 10:36
#28 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Die Bürgerrechtler die damals die Wende erst angestoßen und möglich gemacht haben sind heute in der Bedeutungslosigkeit verschwunden und niemand kennt sie mehr wirklich. Oder wem sagt heute in der Masse das Neue Forum noch etwas? Kurze Zeit danach ging das Geplärre nach der DM und nach Kinderschokolade los und keiner hatte ansatzweise eine Ahnung was da auf sie zukommt...
Die Bürgerrechtler traten zurück und konnten über das Jetzt nur den Kopf schütteln, denn von denen wollte niemand die DDR loshaben.
Karriere haben während und nach der Wende nur nie Opportunisten gemacht allen voran "unsere" Kanzlerin.

Gruß Alex

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Ein Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

12.10.2013 12:13
#29 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Die DDR-Bürger waren in erster Linie unzufrieden mit der Entwicklung der DEMOKRATIE in ihrem Land.
In den volkseigenen Betrieben war die Mitbestimmung der Belegschaft bereits höher entwickelt als heute(!)in den meisten(privaten) Betrieben Deutschlands. Im Staat DDR jedoch verteidigte die SED ihr Meinungsmonopol mit allen Mitteln - auch gegen das Volk. Das konnte auf Dauer nicht gut gehen!

Beweis dafür ist die Tatsache, daß alle Demonstrationen und Kundgebungen außerhalb der Arbeitszeit und außerhalb der Betriebe durchgeführt wurden. Der Westen schuf dafür den "bösen" Begriff der "Feierabend-Revolution" und der "Feierabend-Revolutionäre".

Eine reale Darstellung der Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftslage in der DDR ist (auch) im Netz zu finden unter
www.memo.uni-bremen.de ("War die DDR bankrott und ...").

stomatophylax Offline



Beiträge: 350

14.10.2013 13:27
#30 RE: Der 3.Oktober - Eine Bilanz antworten

Catexus,

was den Bürgerrechtlern passierte, geschah auch mit den Begründern der Umweltschutzbewegung, die als Anti-Atomkraft-Sammlung radikale Elemente an sich zog, die dort eine Plattform für ihre Irrsinideen fanden. Blitzschnell hatten diese aus den zahlreichen kommunistischen Splitterorganisationen in der BRD hervorgegangenen Ideologen die oft naiven "Umweltschützer" ausmanovriert und abgeschoben. Im grünen Mäntelchen erschien dann die rote Ideologie. Eine blinde und dumme Journaille hat dann diese gewalt- und pädokriminelle Bande zu Politikern umgeschrieben. Eine der schlimmsten und uns noch lange belastenden Folgen ist die sog. Energiewende, Kosten 2013 allein 24 Mrd Euro oder 300 Euro pro Bürger!

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Alexander Schrödter
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