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Dieses Thema hat 22 Antworten
und wurde 274 mal aufgerufen
 Bewaffnung und Ausrüstung
Seiten 1 | 2
_robert_ Offline




Beiträge: 92

02.11.2008 02:35
#16 RE: T-34/85 versus Panther antworten

[/b][/quote]

Puuuuh, was ist denn das für ne Folterkammer? .....

Ohne Komfort können Panzerleute nicht kämpfen, schließlich reicht es doch, wenn die Fußlatscher ohne Komfort auskommen müssen![/b][/quote]

Nunja ,man kann wenn man muß

Und es geht sogar , über das Rohr visiert , zu schießen - den Turm per Handkurbel zu drehen usw. selsbt bei völlig ausgefallener Bordelektrik .

..........
Und was die Infanterie betrifft ( Fallschirmjäger sind ja auch nur Infanteristen , wenn auch normalerweise hervorragend ausgebildete ) so kann die völlig ohne Komfort , jeden Panzer knacken !

Glaub mal , im Gefecht in so einem Sarg ? , da ziehe ich ein x beliebiges Schützenloch vor .

Gruß ! Robert

Laßt bloß den Krieg in Frieden !

Panzermann Offline




Beiträge: 128

02.11.2008 15:08
#17 RE: T-34/85 versus Panther antworten

Stimmt schon Robert, aber bei einem vernünftig geführtem Gefecht verbundener Waffen und der entsprechenden Luftüberlegenheit, Ari-Vorbereitung, Drohnen am Himmel etc. (ich verweise auf Wüstensturm usw...) ist die Überlebenschance in nem Panzer doch durchaus groß (aber natürlich nur, wenn man auf der richtigen Seite steht; auf Seiten der Irakis waren deren Panzer allerdings eher rollende Särge...)

Nicht Kleckern, Klotzen!

_robert_ Offline




Beiträge: 92

03.11.2008 07:50
#18 RE: T-34/85 versus Panther antworten

Zitat
Gepostet von Panzermann
Stimmt schon Robert, aber bei einem vernünftig geführtem Gefecht verbundener Waffen und der entsprechenden Luftüberlegenheit, Ari-Vorbereitung, Drohnen am Himmel etc. (ich verweise auf Wüstensturm usw...) ist die Überlebenschance in nem Panzer doch durchaus groß



Tja Takist -
Der Haken ist nur , daß die "guten alten Zeiten" als noch geordnet angetreten respektive aufgefahren wurde , um sich zu einem Zeitpunkt X beginnend gegenseitig die Panzer ab - respektive die Leute tot zu schießen , vorbei sind .

Heutzutage sitzen da in irgendwelchen Löchern , Häuser/Ruinen , Berg-Felspalten oder Fahrzeugen von Einheimischen nicht mehr zu unterscheidende Figuren .
Und ob die bloß mehr oder wenig dümmlich glotzen oder nur auf den günstigsten Zeitpunkt warten - die Panzerfaust raus zu holen , die Pz-Mine zu verbuddeln , die Sprengladung hochgehen zu lassen , die Brandflasche zu werfen ....... weis nich mal allah
[quote=Panzermann]
(aber natürlich nur, wenn man auf der richtigen Seite steht; auf Seiten der Irakis waren deren Panzer allerdings eher rollende Särge...)[/quote]

nunja , aber auch das gilt nur am konkretem Beispiel - nemlich für den sog. Enthauptungsschlag und Mittels der von dir o.g. Waffen .

Jetzt , unter den weiter oben von mir angedeuteten Bedingungen des unausgewogenem Krieges , zumal in bebautem Gelände , sieht das seitens der Amis, auch weit weniger fröhlich aus .

Gruß ! Robert

Laßt bloß den Krieg in Frieden !

Panzermann Offline




Beiträge: 128

03.11.2008 19:47
#19 RE: T-34/85 versus Panther antworten

Du hat ja recht Robert, deshalb ist die Panzerwaffe ja auch eine aussterbende Gattung! Panzer in Städten oder im Kampf gegen Partisanen einzusetzen ist ja der totale Wahnsinn und wird / wurde doch eher seltener praktiziert...

Nicht Kleckern, Klotzen!

_robert_ Offline




Beiträge: 92

05.11.2008 00:36
#20 RE: T-34/85 versus Panther antworten

Keine Sorge !

Wäre ich nich FJ respektive Fernaufklärer ,....
( und im Zuge meiner Ausbildung bzw. Weiterbildung bei Iwan,s hatte ich ausgiebig Zeit und Gelegenheit die Rüsseltiere kennen zu lernen , die eigenen aber auch die des "Klasenfeindes" )
- wäre aus mir ein richtig guter Tankist geworden .

Nur ganze Kerle konnten Fj ,Panzermann oder Truppenkoch sein - sonst wäre die Truppe unter gegangen

Ich respektiere ( Scherz bei Seite ) selbstverständlich deinen Waffenstolz !

Gruß ! Robert

Gruß ! Robert

Laßt bloß den Krieg in Frieden !

stomatophylax Offline



Beiträge: 350

10.06.2011 15:50
#21 RE: T-34/85 versus Panther antworten

Das "Nachtsichtgerät" auf dem Panther ist ein sog. Bildwandler, der passiv im Infrarotlichtbereich arbeitet. Für den Fahrer, den Richtschützen und den Kommandanten war je einer vorhanden. Ein 60-cm-Infrarotscheinwerfer auf SdKfz 251 war die Lichtquelle, mit der die Gegend angestrahlt wurde. Die Ziele wurden im BiWa sichtbar. Kurz vor Kriegsende ist diese Technik in Schlesien noch zur Anwendung gekommen, mit hervorragenden Erfolgen.
Der Panther war die Reaktion auf das Auftauchen des T 34, die in der Planung befindlichen 30-t-Panzer wurden fallen gelassen und ein Entwurf mit abgeschrägten Panzerblechen geschaffen. Ursprünglich sollte der P V 35 t haben, durch ständige Änderungen und Nachbesserungen kam dann der Panther mit 45 t heraus. Der größte Nachteil war die Bauhöhe. Da die deutschen Amtsstellen aus unerfindlichen Gründen bei Panzern auf Frontantrieb bestanden, fiel natürlich die Panzerwanne höher aus, als dies sonst notwendig gewesen wäre. Zudem brachte die Kraftübetragung nach vorne ein viel zu kompliziertes Antriebsystem. Heckantrieb mit einem kompakten Antriebsblock hätte zu einem niedrigeren und leichteren Panzer geführt. Dennoch war der Panther nach Überwindung der technischen Probleme der beste Kampfpanzer des 2. WK. Der Panther 2 mit der 8,8-cmm-KwK L/71 und E-Messer hätte die schweren Tiger und Königstiger überflüssig gemacht.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

11.04.2012 18:21
#22 RE: T-34/85 versus Panther antworten

In dieser lebhaften Diskussion sei auch mein Beitrag gegeben. Ich selber habe den T-34/85 und den T-54/T-55 AP und AC (polnische und tschechoslowakische Ausführungen) im Gelände und auf dem Schießplatz gefahren. Der T-34 ist vom Prinzip her ein gepanzerter Ketten-Traktor mit aufgesetztem Turm. In den 60er Jahren des 20.Jahrhunderts habe ich in der Sowjetunion diese T-34 ohne Turm als schweren Schlepper in Sowchosen (Staatsgüter) im Einsatz gesehen. Ein russischer Kriegsveteran hat mir beim Wodka augenzwinkernd "gestanden", der T-34 sei doch auch nur eine deutsch-russische Gemeinschaftsentwicklung aus Zeiten freundschaftlicher Beziehungen zwischen Reichswehr und Roter Armee. Die "preußischen Sturköpfe" hätten "zum Glück für uns" die militärische Bedeutung eines solchen Panzers nicht erkannt: "Wir haben ihn nach vielen Verbesserungen und Erprobungen gebaut und als Überraschung vor Moskau in den Einsatz gebracht". Der T-34 war mit der 85-mm-Kanone etwas kopflastig und wie alle russischen Panzer untermotorisiert. In schwerem Gelände fuhr er sich schnell fest und kam aus eigener Kraft nicht frei. Mehr Platz für die Besatzung war im Gegensatz zum T-54/T-55 vorhanden. GUDERIAN hatte bekanntlich den sofortigen Nachbau dieses Panzers bei Hitler vorgeschlagen. Natürlich hat hier die deutsche Industrie nicht mitgemacht! Die Wehrmacht hatte große Stückzahlen des T-34/76 erbeutet und als Einheiten zusammengefaßt in der Partisanenbekämpfung eingesetzt. Im frontnahen Raum waren Verluste durch eigenen Beschuß zu groß geworden (Verwechslungsgefahr!). Der PANTHER ist als Gegenpart des T-34 anzusehen. GUDERIAN wollte anfänglich auch die Produktion des TIGER stoppen zugunsten der PANTHER-Produktion. Damit kam er bei Hitler nicht durch. Dieser war bereits der Meinung, daß Schutz vor Beweglichkeit zu gehen hat. In den letzten Varianten von 1945 war der PANTHER bereits nachtkampftauglich und soll(!) sogar im Kampf gegen den schweren Stalin-Panzer JS-I (später IS-1) Sondermunition mit abgereichertem Uran verschossen haben.

stomatophylax Offline



Beiträge: 350

12.04.2012 12:31
#23 RE: T-34/85 versus Panther antworten

Munition aus abgereichertem Uran kann es damals garnicht gegeben haben, weil es keine Anlagen zur Anreicherung gab, deren "Abfallprodukt" dann das sog. abgereicherte Uran oder U 235 ist.
Die PzGr 40 bestand aus einem unterkalibrigen Wolframzylinder in einem normalkalibrigen Alu-Geschoß. Die Masse war etwa 30% niedriger als bei der PzGr 39, dem Panzersprenggeschoß, wodurch sich eine höhere Vnull ergab. Da diese wegen der geringeren Geschossmasse aber stark abfiel, war die PzGr 40 nur auf Entfernungen bis maximal 1 000 m sinnvoll. Beim Aufschlag war die gesamte kinetische Energie in dem dichten Wolframkern gespeichert, die Alu-Hülle verdampfte und der harte Kern durchschlug die Panzerung. Die 75-mm-KwK L/70 konnte mit dieser Granate alle alliierten Panzer frontal abschießen, Ausnahme JS III. Dieser war aber der 88-mm-PzGr 43 und der 128-mm-Panzersprenggranate nicht gewachsen.

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