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Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 114 mal aufgerufen
 Bewaffnung und Ausrüstung
C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

05.12.2008 17:41
RE: Schatzsuche und Erdfunde des 2. Weltkrieges antworten

Betreibt von Euch jemand die Suche nach Erdfunden?
Mit Metalldedektor und Feldspaten ist das doch eine recht interessante Sache. Frage nur wie sieht es mit Munition aus?
Wie hoch ist die Gefahr wenn man auf Granaten oder Munition stösst?

Gruß Alex

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Ein Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

06.09.2009 02:52
#2 RE: Schatzsuche und Erdfunde des 2. Weltkrieges antworten

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Ein Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Romeo ( gelöscht )
Beiträge:

26.10.2009 01:01
#3 RE: Schatzsuche und Erdfunde des 2. Weltkrieges antworten

in Schlammholder hat einer aus dem Zug nachts auf irgend etwas metallisches beim Schanzen geklopft. GrpFhr besah sich das mit Taschenlampe und es war 20mm Munition. Schanzen wurde eingestellt und Übung abgebrochen. Die Munition war 1945 oder so vergraben worden. So lange man nicht (mehrmals) auf den Zünder klopft, passiert im Normalfall nichts. Aber bei vergrabenem Zeug kann man nie wissen. Da ist Vorsicht angeraten.

KpFw Offline




Beiträge: 287

28.10.2009 20:32
#4 RE: Schatzsuche und Erdfunde des 2. Weltkrieges antworten

Gepostet von C a t e x u s
Nicht gefährlich?

http://www.youtube.com/watch?v=p25treoiyd4&feature=related

Wow jedes Teil bring bei EGun so um die 10 €. Nur wär mir das viel zu gefährlich. Erstens kann einer der Sicherungsstifte gerostet sein und brechen oder der Dödel haut mit dem Klappspaten ungünstig darauf und es macht Bumm. Da der bisherige Fund ja sauber und sicher beiseite gelegt wurde, würd ich mal sagen vier Franzmänner weniger.

Gruß KpFw

[ Editiert von Administrator KpFw am 28.10.09 20:34 ]

Den Spieß sollte man so lange drehen, bis die Sau durch ist.

KpFw Offline




Beiträge: 287

28.10.2009 20:47
#5 RE: Schatzsuche und Erdfunde des 2. Weltkrieges antworten

Zum Sondengehen bestehen m.w. auch gesetzliche Bestimmungen. Diese sind jedoch von Bundesland zu Bundesland anders gehalten. Besondere Vorsicht sollte man beim suchen in sogenannten Bodendenkmälern walten lassen, da dies generell Verboten ist.
Und wenn man was findet ist dies zu melden um die Besitzrechte abzuklären.
Oder man fährt einfach dahin wo es erlaubt ist wie in dem Film gesehen.

Gruß KpFw

Den Spieß sollte man so lange drehen, bis die Sau durch ist.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

28.10.2009 21:14
#6 RE: Schatzsuche und Erdfunde des 2. Weltkrieges antworten

Hier ist Bayern am liberalsten, man kann im Endeffekt frei sondeln ohne Genehmigung ect.

Ich wollte meine Sonde mit in die Ardennen nehmen, man rat mir dann gleich mal 4000,- Euro Kaution mitzunehmen und ein Bahnticket zu kaufen, da für die Rückreise mein Auto auch weg wäre... In Belgien ist es nur in Begleitung eines Archäologen gestattet. Wie es in Luxemburg aussieht kann ich leider nicht sagen. Ich habe meine Sonde vor einiger Zeit dann bei Ebay verkauft - war mir dann doch zu heiss die Sache. Eine Sonde macht leider keinen Unterschied zwischen Landmine und Stahlhelm

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

04.04.2012 09:01
#7 RE: Schatzsuche und Erdfunde des 2. Weltkrieges antworten

Im Land Brandenburg wird zurecht streng gegen die Kriegsgräber-Räuberei vorgegangen. Nach Aussage des bekannten "Umbetters" Kowalke werden( mit Erkenntnisstand des Jahres 2011) noch mindestens eintausend unbekannte Kriegsgräber im ehemaligen Angriffsstreifen der Roten Armee erwartet. In der Zeit des "Wilden Ostens" zwischen 1990 und 1995 fielen zahlreiche "Bodenkundler" aus dem In- und Ausland mit modernstem Spür- und Grabegerät ein. Auch auf diesem Gebiet wurde das Land ausgeplündert!

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

04.04.2012 09:36
#8 RE: Schatzsuche und Erdfunde des 2. Weltkrieges antworten

Ich denke mal wer "sondelt" wird wohl nicht darauf aus sein die Totenruhe zu stören, sondern eher das ein oder andere Artefakt aus dem Boden zu holen. Ausrüstungs- und Technikteile ect. dürften da ganz oben in der Liste stehen.
Ich hatte selbst ein recht teures Gerät, aber wegen o.g. Bedenken, kam es nie zu einem Einsatz außerhalb des Gartens.
Wenn natürlich Leute gezielt auf Grabraub aus sind ist das nicht zu akzeptieren.

Guss Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

04.04.2012 10:19
#9 RE: Schatzsuche und Erdfunde des 2. Weltkrieges antworten

Alex,

ich unterstelle keine Unredlichkeit in Deinem Tun. Doch hier in Brandenburg wurde dies zur "Seuche". Gerade der Handel mit Erkennungsmarken (sehr gefragt in den USA!) bringt der KRIEGSGRÄBERFÜRSORGE e.V. zusätzliche Schwierigkeiten in der Zuordnung der Toten.

Gruß von Kai

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

04.04.2012 10:30
#10 RE: Schatzsuche und Erdfunde des 2. Weltkrieges antworten

Sowas geht natürlich gar nicht, zumal ich selbst auch noch Mitglied im VDK bin. In der CSSR wurden ganze Cockpits aus dem Boden geholt und in die USA verschippert. Sowas gehört ins Museum.

Gruß Alex

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