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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 190 mal aufgerufen
 Sonstiges
KpFw Offline




Beiträge: 287

23.12.2008 14:56
RE: Ritterkreuzträger antworten

Hier ein Interessanter Link für alle die ein Interesse an Ritterkreutzträger haben.

http://www.ritterkreuztraeger-1939-45.de...-Startseite.htm

Wer ist denn euer Favorit?

MkG KpFw

Den Spieß sollte man so lange drehen, bis die Sau durch ist.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

23.12.2008 18:26
#2 RE: Ritterkreuzträger antworten

Für mich eindeutig Michael Wittmann.
Wobei ich ihn unter der Liste nicht gefunden habe.

Ihm wird zwar bis heute angekreidet, dass er durch die NS-Propaganda nur hochstilisiert wurde, die Abschusszahlen sprechen aber eine andere (eindeutigere) Sprache.

Gruß Alex

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Ein Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

pzjgkp200 Offline




Beiträge: 44

30.07.2011 17:31
#3 RE: Ritterkreuzträger antworten

Ritterkreuzträger Hubert Brinkforth
Unteroffizier, Panzerjäger

Hubert Brinkforth wurde am 15. April 1916 in Marl in Westfalen geboren und trat am 14.11.1938 der 14. (Panzerabwehr) Kompanie des Infanterie-Regiments 25 der 2. Infanterie-Division (mot.) bei. Mit seiner Kompanie nahm er am Polen- und West-Feldzug teil.
Bei den schweren Abwehrkämpfen des Regiments im Raum Abbeville erhielt das Geschütz, an dem Brinkforth als Richtschütze verwendet wird, den Auftrag sechs Kilometer vor der Hauptkampflinie in vorgeschobener Stellung eine wichtige Position zur Sicherung des Brückenkopfes einzunehmen und dabei in die Abwehrkämpfe aktiv einzugreifen. Dabei gelang es dem Geschütz und insbesondere dem Richtschützen Brinkforth am Südrand des Dorfes Huppy am 27.05.1940 einen britischen Panzerangriff abzuschlagen. In nur 20 Minuten gelang es ihm 11 Panzer abzuschießen. Dabei ließ er gar einige von ihnen bis auf 100 Metern herankommen und trotzte dem Kanonen- und MG-Feuer. Durch sein Verhalten spornte er auch die weiteren Pak-Bedienungen in der Umgebung an auszuhalten, wodurch der Angriff abgeschlagen werden konnte.
Für diese Tat wurde er zum Gefreiten befördert und erhielt das EK II, gleichzeitig wird er zum Ritterkreuz durch den damaligen Generalleutnant Manstein eingereicht.
Am 07. März 1941 wurde er als erster Soldat aus dem Mannschaftsdienstgrad mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Er erhielt diese Auszeichnung als Gefreiter Pakschütze in der 14. (Panzerabwehr) Kompanie des Infanterie-Regiments 25, das zum Zeitpunkt der Verleihung als Schützen-Regiment 25 bereits Bestandteil der 12. Panzer-Division war.
Der damalige Geschützführer Horst Nickstat gab nach dem Krieg an, daß zwei der 11 Panzer jedoch von einem anderen Geschütz der Kompanie abgeschossen wurden. Entsprechende Nachweise fehlen jedoch.
Für seinen Erfolg wird Brinkforth am 28.05.1940 im Wehrmachtsbericht erwähnt:

"An der Südfront wurden einzelne mit Panzern geführte feindliche Angriffe an der unteren Somme abgewiesen. Dabei wurden dreißig feindliche Panzer vernichtet, allein neun hiervon durch den Schützen Brinkforth [...]"

Nach Ende des Westfeldzuges wurde das Infanterie-Regiment 25 (mot.) am 10.01.1941 in Schützen-Regiment 25 umbenannt, wobei Brinkforth, zu diesem Zeitpunkt noch kein Ritterkreuzträger, in die 5. (schwere) Kompanie des Regiments versetzt wurde. Laut Meldung übernahm er dort dien Posten eines Geschützführers im Pakzug der Kompanie.
Am 01.04.1941 wird ihm das Ritterkreuz durch den Divisionskommandeur Generalleutnant Harpe auf dem Truppenübungsplatz Tucheler Heide überreicht. Anschließend hatte er sich am 04.04.1941 persönlich beim Obersten Befehlshaber der Wehrmacht, Hitler, in der Reichskanzlei zu melden.
Mit Beginn des Ostfeldzuges steht Brinkforth wieder im Einsatz und wird am 01.08.1941 durch eine Minenwerfergranate bei Smolensk am linken Arm verwundet. Er wird daraufhin zunächst in das Reservelazarett III nach Königsberg-Maraunenhof verlegt und kommt dann in das Reserve-Lazarett Gelsenkirchen-Buer ins dortige Marienhospital. Wieder genesen kommt er in die Infanterie-Panzerjäger-Ersatz-Kompanie 2 (mot.) nach Stettin-Krekow und wird mit Meldung vom 24.11.1941 wieder zur 12. Panzer-Division versetzt. Mit Meldung vom 16.12.1941 gehörte er dort wieder der 5. (schweren) Kompanie an und nimmt an den schweren Abwehrkämpfen des Winters 1941/42 teil.
Bei den Kämpfen im Sommer 1942 fällt Hubert Brinkforth als Unteroffizier südlich Pogostje am Wolchow durch einen Artillerievolltreffer.
Die Beisetzung erfolgte am 08.06.1942 auf dem Soldatenfriedhof Iwanowskoje, südlich Schapki. Hubert Brinkforth ruht heute auf der Kriegsgräberstätte in Sologubowka-St.Petersburg - Endgrablage: Block 4 Reihe 12 Grab 1184.

Beförderungen


Auszeichnungen
Gefreiter ??.??.1940 Eisernes Kreuz II. Klasse 27.05.1940 (ohne Nachweis)
Obergefreiter 00.03.1941 Eisernes Kreuz I. Klasse 27.05.1941 (ohne Nachweis)
Unteroffizier 01.07.1941 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 07.03.1941

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Suche in allen das Positive.

Pz.Jg

pzjgkp200 Offline




Beiträge: 44

30.07.2011 17:41
#4 RE: Ritterkreuzträger antworten

Zitat
Gepostet von C a t e x u s
Für mich eindeutig Michael Wittmann.
Wobei ich ihn unter der Liste nicht gefunden habe.

Ihm wird zwar bis heute angekreidet, dass er durch die NS-Propaganda nur hochstilisiert wurde, die Abschusszahlen sprechen aber eine andere (eindeutigere) Sprache.

Gruß Alex




Hier einige Infos über wittmann
http://www.wehrmacht-lexikon.de/waffen-S...n/biografie.php

gruß pzjg

Suche in allen das Positive.

Pz.Jg

stomatophylax Offline



Beiträge: 350

31.07.2011 16:06
#5 RE: Ritterkreuzträger antworten

pzjgkp 200,

die angeführte Liste enthält nur Soldaten des Heeres.

pzjgkp200 Offline




Beiträge: 44

02.08.2011 17:37
#6 RE: Ritterkreuzträger antworten

Zitat
Gepostet von stomatophylax
pzjgkp 200,

die angeführte Liste enthält nur Soldaten des Heeres.



Dann auch Marine
http://www.ritterkreuztraeger-1939-45.de...-Startseite.htm

und Luftwaffe

http://www.ritterkreuztraeger-1939-45.de...e-Luftwaffe.htm

Suche in allen das Positive.

Pz.Jg

DirkDieter Offline




Beiträge: 111

09.10.2011 21:32
#7 RE: Ritterkreuzträger antworten

Wittmann... ein Held, ohne Frage.

Für mich ist aber immernoch Oberst H.U. Rudel DER Ritterkreuzträger Nummer 1, nicht nur wegen dem goldenen Eichenlaub.... Nein, seine ganze Geschichte ist einzigartig, während des Krieges, und nach dem Krieg... ein echter Kämpfer, egal um was es geht...

Providentiae Memor

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

14.04.2013 11:39
#8 RE: Ritterkreuzträger antworten

Kein Ritterkreuz erhielt der 23jährige Feldwebel der Panzertruppe KURT KNISPEL, trotz seiner 168 Abschüsse (30 davon unbestätigt).
Im BERLINER KURIER vom 11. April 2013 wurde über KNISPEL berichtet unter der Schlagzeile: "Überreste von Adolf Hitlers "schwarzem Baron" gefunden".
Die Bestätigung brachte die aufgefundene Erkennungsmarke mit der Inschrift: 812 / 4 Pz Ers Abt 15 .

Der Panzerkommandant eines Tiger II (Königstiger) der schweren Heeres-Panzer-Abteilung "Feldherrenhalle" wurde in einem Massengrab auf dem Friedhof der südmährischen Gemeine VRBOVEC (deutsch: Urbau) aufgefunden. Wie er ums Leben gekommen ist, wurde bisher nicht berichtet. Der mit einem Baumwollhemd Bekleidete (vermutlich Lazarettkluft) hatte Minensplitter in der Schädeldecke und Schußbrüche durch MG-Feuer im Brustbereich. Bei einem Panzergefecht mit sowjetischen T-34 und Stalin-Panzern erlitt KNISPELS Tiger II einen Totalschaden durch eine später erfolgte Explosion der Munitionskammer. KNISPEL selber muß sich vorher noch gerettet haben, ansonsten wäre die Lazarettkleidung nicht erklärbar. Das Gefecht fand am 28. April 1945 statt bei VLASATICE (deutsch: Wostitz) im Mährischen Kromau (Brünner Land). KURT KNISPEL erhält jetzt ein Einzelgrab auf dem BRÜNNER SOLDATENFRIEDHOF (Erklärung der Historikerin Eva Pankova im tschechischen Fernsehen).

KURT KNISPEL war Träger des Deutschen Kreuzes in Gold, beider Eisernen Kreuze und des Panzer-Kampfabzeichens in Silber der 5. Stufe. Sein Name wurde im Wehrmachtsbericht vom 25. April 1944 genannt.

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Alexander Schrödter
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