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Dieses Thema hat 39 Antworten
und wurde 773 mal aufgerufen
 aktuelle Krisenherde
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C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

29.12.2008 20:51
RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Während das israelische Militär weiter Luftangriffe auf den Gazastreifen fliegt, mehren sich die Zeichen, dass es auch eine Bodenoffensive starten könnte. Die Armee zog Truppen im Grenzgebiet zum Gazastreifen zusammen und erkärte den Grenzstreifen zum Sperrgebiet. Verteidigungsminister Barak drohte, die Militäroperation gegen die Hamas auszuweiten.

Tagesschau.de




Nicht das es reichen würde einem Volk sein Land wegzunehmen, nein, da werden die Brunnen der Palästinenser zubetoniert (während nebenan die Golfplätze der Israelis gewässert werden), Mauern gezogen, Grenzen geschlossen, auf palästinensischen Autonomiebeieten gesiedelt und nachdem sich dieses Volk auch noch erdreistet sich gegen die ständigen Repressalien zu wehren wird wieder mal die militärische Großkeule hervorgeholt.
Allen voran natürlich unsere "Kanzlerin" welche die Hauptschuld ausschliesslich bei der Hamas sieht

Wann begreift der Westen endlich, dass mit der Installierung Israels ein Krisenherd für die nächsten Jahrhunderte geschaffen wurde?

Gruß Alex

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Panzermann Offline




Beiträge: 128

29.12.2008 21:10
#2 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Tja, vielleicht wäre irgendeine Insel tatsächlich die bessere Wahl gewesen!?

Nicht Kleckern, Klotzen!

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

29.12.2008 22:13
#3 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Richtig, ein polnisch/französicher Gedanke und so verkehrt nicht, gerade wenn man sich die jetzige Situation ansieht.

Ob man es nun wahr haben will oder nicht, der Staat Israel an seiner jetzigen Stelle ist eine der Hauptursachen des internationalen Terrorismus.

Gruß Alex

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KpFw Offline




Beiträge: 287

30.12.2008 17:10
#4 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Ja das so arme, von schrecklichen Schiksal der Judenverfolgung arg gebeutelte Israel. Die ganze westliche und restliche Welt, sollte sich doch dafür verwenden um diesen Volk ihre Gerechtigkeit zukommen zulassen welche es ihm zusteht.
So ich hoffe das ist politisch korrekt.

Wenn man bedenkt das genau dieses Volk so behandelt wurde (wenn man den Geschichtsbüchern glauben schenken mag), wie es nun ihr Gastgeberland und Bevölkerung behandelt, sollte man sich fragen wer hat aus der eigenen Geschichte nichts gelernt?

Aber bevor ich nun in die andere Schiene geschoben werde, halte ich mich zurück. Ich jedenfalls habe ein gewisses Verständnis für die Palästinenser.

Gruß KpFw

Den Spieß sollte man so lange drehen, bis die Sau durch ist.

Panzermann Offline




Beiträge: 128

30.12.2008 17:35
#5 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Zitat
Gepostet von C a t e x u s
Richtig, ein polnisch/französicher Gedanke und so verkehrt nicht, gerade wenn man sich die jetzige Situation ansieht.

Ob man es nun wahr haben will oder nicht, der Staat Israel an seiner jetzigen Stelle ist eine der Hauptursachen des internationalen Terrorismus.

Gruß Alex



Der Staat wurde durch wen, man helfe mir, ins Leben gerufen bzw. durch wen wurde die Gründung möglich gemacht?

Nicht Kleckern, Klotzen!

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

30.12.2008 21:17
#6 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

War das nicht die UNO? Waren nicht gerade wenige unbedeutende Stimmen welche dort, sagen wir mal vorsichtig "bestochen" wurden und dies knapp zur Staatsgründung führte. Für mein Rechtsempfinden hätte es nur eine Stelle geben dürfen die Stimmberechtig ist: Die Palästinenser! Deren Land war es ja schliesslich. Denn welche korrupten Stimmbefugten aus 3.Weltstaaten interessierte damals gross das Schicksal der Palästinenser.

Wie es aber Walter ja schon angedeutet hat, der Holokaust wird noch Jahrhunderte für jedes andere Unrecht als Begründung herhalten müssen. Ich nenne das Kinde beim Namen, ich habe als Deutscher nichts mit dem Holokaust zu tun gehabt und nehme mir das Recht, dort auch Kritik an diesem Volk oder an diesem Land zu üben. Das kann man auch getrost ohne gegen § 130 zu verstossen

Selbst die DDR stand voll hinter der PLO und war bekanntlich Antifaschistisch bis ins Mark, die Leier zieht also bei mir nicht

Gruß Alex

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Panzermann Offline




Beiträge: 128

30.12.2008 21:30
#7 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Stelle hier einfach mal ohne weiteren Kommentar was zur Entstehung des Staates Israel aus Wikipedia ein:

Vorgeschichte

Entwicklung bis zum 20. Jahrhundert

Theodor Herzl hatte 1896 die Vision eines Judenstaates
Altneuland 104 (Heft 11, Seite 339; aus 1904), jüdische Einwohnerzahl landwirtschaftlicher Siedlungen im Jahre 1898Die ersten archäologisch nachgewiesenen Spuren einer früh- oder protoisraelitischen Besiedlung der Region Palästina gehen auf die Zeit zwischen dem 12. und dem 11. Jahrhundert v. Chr. zurück (vgl. Landnahme Kanaans). Jerusalem wird nach biblischer Überlieferung etwa 1000 v. Chr. als Hauptstadt von Davids Königreich Israel gegründet; dieses zerfällt nach dem Tod seines Thronfolgers Salomo in zwei Reiche. Das Nordreich Israel geht 722 v. Chr. im Kampf gegen die Assyrer unter, das Südreich Juda wird 587 v. Chr. von Babylon erobert. Das Land wird in weiterer Folge Teil des Perserreichs, dann des Reiches von Alexander dem Großen, zuletzt des Reichs der Seleukiden.

Der Aufstand der Makkabäer 165 v. Chr. bringt Israel noch einmal für etwa 100 Jahre staatliche Unabhängigkeit. 63 v. Chr. beginnt die Zeit der römischen Oberherrschaft. Die Römer gliedern das Gebiet in zwei Provinzen auf: Syria im Norden, Judäa im Süden. 70 n. Chr. werden Jerusalem und der Tempel vollkommen zerstört. Der letzte jüdische Aufstand in Israel gegen die römische Herrschaft (Bar-Kochba-Aufstand) wird 135 n. Chr. niedergeschlagen. Die Juden werden über die ganze Welt verstreut (Diaspora).

Das Land selbst wird seitdem „Palästina“ genannt. Diesen Namen, der auf das seinerzeit bereits verschwundene Volk der Philister zurückgeht, erhielt das Land aufgrund eines Erlasses von Kaiser Hadrian, um die Erinnerung an die judäischen Bewohner zu tilgen, deren Aufstand er niederschlug. Von 636 bis 1099 folgt die arabische Herrschaft. Seit dieser Zeit wird Palästina mehrheitlich von Arabern bewohnt. Die Kreuzfahrer regieren von 1099 bis 1291 das Land unter dem Namen „Lateinisches Königreich Jerusalem“. Es folgen die Mamluken von 1291 bis 1517 und dann die Osmanische Herrschaft von 1517 bis 1918. Keine dieser Obrigkeiten hatte für Palästina eine eigene Verwaltung vorgesehen oder das Gebiet als selbstständige geografische Einheit betrachtet. Auch für die Osmanen ist die Region ein Teil Syriens, wohl auf die römische Bezeichnung Syria zurückgehend. Das Land wird in drei Distrikte eingeteilt.

Während der osmanischen Herrschaft ist Palästina nur dünn bevölkert und stagniert wirtschaftlich. Von der Ankunft der ersten jüdischen Einwanderer in den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts gehen Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes aus. In den folgenden Jahrzehnten wandern – auch deshalb – viele weitere Menschen, Juden wie Araber, in Palästina ein.

Die erste Masseneinwanderung (Alija) von Juden nach Palästina erfolgt um 1882. Diese Einwanderer waren in erster Linie Juden, die vor politischer und religiöser Unterdrückung aus ihren Herkunftsländern geflohen waren. Theodor Herzl beruft 1897 den ersten Zionistenkongress in Basel ein und legt damit einen wichtigen Grundstein für die spätere Gründung eines jüdischen Staates. Erst bei der zweiten Einwanderungswelle spielte der Gedanke des Zionismus eine Rolle.

Nach Angaben der „Jewish Colonization Association“ für das Jahr 1903 lebten im Jahre 1898 5.200 Juden in Palästina in landwirtschaftlichen Mustersiedlungen.[7]

Im religiösen und historischen Bewusstsein der Juden (und in abgeschwächter Weise im Bewusstsein des Okzidents) war Israel immer das „Heilige Land“ geblieben, das mit der Bibel und der Geschichte des jüdischen Volkes verbunden ist. Die Bedürfnisse der arabischen Bevölkerung spielten in dieser Tradition kaum eine Rolle. Führende Zionisten waren sich der Problematik allerdings bewusst und strebten neben einer internationalen Legitimation, die zweifellos von der Denkweise des Kolonialismus geprägt war, auch eine Einigung mit den Arabern an.

Zwischen 1904 und 1914 erfolgt die zweite Alija. Die Juden litten in einigen Ländern Europas bereits vor dem Ersten Weltkrieg stark unter Repressalien. Einige hielten die Region für sicherer als Europa. Bereits im Jahre 1909 wird Tel Aviv gegründet, die erste moderne jüdische Stadt.


Mandatszeit und Teilung

Teilungsplan der UN von 1947Durch den Sieg der Briten im Ersten Weltkrieg wird 1917 die osmanische Herrschaft beendet. 1922 überträgt der Völkerbund auf der Friedenskonferenz von Paris Großbritannien das Mandat für Palästina mit dem Gebiet, das heute gemeinsam von Israel und Jordanien eingenommen wird. Zu den Mandatsbedingungen gehört, dass die Briten die Verwirklichung der Balfour-Deklaration ermöglichen sollen, in der sie am 2. November 1917 die „Gründung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk“ versprochen haben, deren Grenzen jedoch nicht bestimmt waren. Hierzu wird die Mandatsmacht aufgefordert, die jüdische Einwanderung zu ermöglichen, diese jüdischen Einwanderer geschlossen anzusiedeln und hierfür auch das ehemalige osmanische Staatsland zu verwenden. Es sollte dabei ausdrücklich dafür Sorge getragen werden, dass „nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und die religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und die politische Stellung, deren sich die Juden in irgendeinem anderen Lande erfreuen, präjudizieren könnte“.

Im Juli 1922 teilen die Briten Palästina in zwei Verwaltungsbezirke. Juden ist es im Folgenden nur noch erlaubt, sich westlich des Jordan anzusiedeln, also in 22 % des Gesamtareals. Dies machte die Hoffnungen nach einem Israel in den Grenzen der Zeit des Königs David und Salomon zunichte. Im östlichen Teil, der Transjordanien genannt wird (das heutige Jordanien), setzen die Briten einen haschemitischen Herrscher namens Abdullah ein, der von der arabischen Halbinsel vertrieben worden war.

Zwischen 1924 und 1932 folgte die vierte Alija und von 1933 bis 1939 die fünfte, wodurch die jüdische Bevölkerung in Palästina stark wuchs. Zunächst wurden Transjordanien und Palästina noch als Verwaltungseinheit mit einheitlichen Mandatsgesetzen, der gleichen Währung und gleichen Mandatspässen betrachtet (siehe auch: Weißbuch von 1939). Mit der Unabhängigkeit Transjordaniens im Jahre 1946 war das Palästina der britischen Mandatszeit allerdings endgültig geteilt.

Bereits 1937 legt die britische Peel-Kommission einen Teilungsplan vor. Gemäß der prozentualen Bevölkerungsverteilung sieht dieser Galiläa und einen Küstenstreifen als israelischen und den größeren Rest als arabischen Teil vor. Die neu eingewanderten Juden sind sofort begeistert, die hiesig stämmigen Araber reagieren ablehnend. Der Plan scheitert.

Die deutsche Orientpolitik erlebte nach der anfänglichen Förderung der jüdischen Emigration nach Palästina eine schleichende Prioritätenverschiebung und mündete schließlich in der Verbrüderung mit arabischen Nationalisten im gemeinsamen Kampf gegen die britisch-jüdische Macht. 1941 wurde der bedeutendste Kollaborateur, der Mufti von Jerusalem, Amin al-Husseini und einflussreicher Führer der arabischen Nationalbewegung, von Adolf Hitler in Berlin empfangen. Von Berlin aus plante al-Husseini zusammen mit Adolf Eichmann die Ermordung der im arabischen Raum lebenden Juden. [8]

Am 29. November 1947 stimmt die Generalversammlung der Vereinten Nationen mit Zweidrittelmehrheit für den Teilungsplan, der Westpalästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat teilen soll.

Mit dem Ziel, tatsächlich einen unabhängigen jüdischen Staat zu gründen und den Überlebenden der Shoa eine Heimat zu schaffen, akzeptiert die jüdische Bevölkerung den Plan. Die Araber lehnen den Plan dagegen ab, da sie die jüdische Präsenz in der Region als Provokation empfinden. Vor allem meinen sie, die UNO drücke ihnen ein Mandat auf, ohne ihre Interessen zu wahren. Sie lehnen in der Folge das Existenzrecht Israels ab, was noch bis zum heutigen Tag Folgen für die Region hat.

Kurz darauf beginnt im Zusammenhang mit dem Angriff der arabischen Staaten auf den neuen Staat Israel die Flucht bzw. Vertreibung der arabischen Bevölkerung aus den nun Israel zugeteilten Gebieten, teilweise begleitet von der Zerstörung ihrer Dörfer, Bauten und Dokumente. Oft ging damit der Nachweis der Existenz der palästinensischen Bevölkerung und somit ihres Rechtanspruchs verloren.

Siehe auch: Geschichte der jüdischen Streitkräfte in Palästina für die Zeit vor der Staatsgründung.


David Ben Gurion proklamiert 1948 den Staat Israel
Gründung des Staates Israel
Da das britische Mandat für Palästina am 14. Mai 1948, einem Freitag, um Mitternacht enden sollte, versammelte sich der Jüdische Nationalrat im Stadtmuseum von Tel Aviv um 16 Uhr noch vor Sonnenuntergang und damit vor Beginn des Sabbat. Unter einem Porträt des Begründers der zionistischen Bewegung, Theodor Herzl, verlas David Ben Gurion die Unabhängigkeitserklärung. Die Errichtung des Staates Israel erfolge demnach kraft des „natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes und aufgrund des Beschlusses der UNO-Vollversammlung“. Elf Minuten später erkannten die Vereinigten Staaten von Amerika durch US-Präsident Harry S. Truman den neuen Staat an, die Sowjetunion folgte am 16. Mai.

Der Jahrestag der Staatsgründung, Jom haAtzma'ut, wird nach jüdischem Kalender am 5. Ijjar gefeiert.

Ansonsten guten Rutsch ins neue Jahr!

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C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

30.12.2008 21:57
#8 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Interessant daraus folgende Auszüge:

Es sollte dabei ausdrücklich dafür Sorge getragen werden, dass „nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und die religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und die politische Stellung, deren sich die Juden in irgendeinem anderen Lande erfreuen, präjudizieren könnte"...

Die Bedürfnisse der arabischen Bevölkerung spielten in dieser Tradition kaum eine Rolle.


Wenn man sich Interviews mit Zionisten anhört, dann läuft es einem schauderhaft den Rücken runter. Mehr Menschenverachtung gegenüber seinen Mitbürgern geht wirklich nicht.

Auch alles ohne weiteren Kommentar

Ich empfehle noch die Reportage "Bis zum letzten Tropfen"
Kam vor kurzem auf Phoenix. Wie immer bei solch brisanten Themen zur besten Sendezeit um 2:15 Uhr Sowas sollte man mal auf 20:15 Uhr verlegen, aber was dann los geht kann man sich sicher vorstellen. Vor allem was dann vom ZR wieder losgetreten wird

http://www.phoenix.de/content/phoenix/di...n_tropfen/68332

Guten Rutsch auch von mir

Gruß Alex

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KpFw Offline




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01.01.2009 21:31
#9 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Da beschießen die Israelis palästiner Stellungen und wundern sich das diese zurück Feuern.
Und wie hieß es so schön in den deutschen Nachrichten! Israel hat heute palästinensiche Stellungen mit Artillerie beschossen. Extremistische Palästinenser haben zurück gefeuert.
Wer sind denn hier die Extremisten? Stellen die Nachrichten heutzutage das Recht auf Selbstverteidigung in Frage?
Ich möchte wissen, wenn egal welche Nation, in den USA auf die Bevölkerung schießen würde. Ob die USA dann auch so christlich sind und die andere Wange hinhalten? oder doch eher Zahn um Zahn, Auge um Auge proklamieren.
Wäre schon eine interessante Frage, wie würde die USA bei einem Überfall von Israel reagieren? Natürlich rein hypotetisch.

Gruß KpFw

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C a t e x u s Offline




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01.01.2009 23:34
#10 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Die Frage wie sich die USA verhalten würde wurde spätestens mit dem 11. September beantwortet
Wäre man hier in sich gegangen und hätte zur Abwechslung mal das Hirn eingeschalten, hätten wir heute nicht die bekannten Probleme. Das widerspricht aber der Cowboymentalität der USA. Sie sind groß im Austeilen, wenn es aber zur Abwechslung an das eigene Leder geht, gleicht der Verein eher einem aufgeschrecktem Hühnerhaufen.
Das die USA das Feindbild schlechthin in der arabischen Welt sind, liegt schlicht einfach daran, dass sie der grosse Bruder der Israelis sind.

Gruß Alex

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C a t e x u s Offline




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01.01.2009 23:40
#11 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Interessant auch, dass die militärische Wirkung der Qassamraketen selbst von Militärexperten fast für bedeutungslos gehalten wird. Sie haben nur eine rein psychologische Wirkung.
Livebilder von Explosionen zeigen eindeutig, dass nur wenige Meter daneben keine Gefahr mehr besteht. Dünne Betonplatten von 15-20cm sichern vollkommen ab.

Wenn man sich dann dagegen die isralischen Militärschläge ansieht, fragt man sich wirklich nach der Verhältnismäßigkeit

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C a t e x u s Offline




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04.01.2009 20:30
#12 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Sehr interessant die aktuelle Lage:

Israel verhindert die freie Berichterstattung und hindert Journalisten an der Einreise nach Gaza. Eine sehr merkwürdige Auffassung von Pressefreiheit.

Im Weltspiegel sprach ein General a.D. der Bundeswehr davon, dass sich die isralische Armee wohl verzetteln wird. Sie wird Freund nicht von Feind unterscheiden können, falls sie in Gaza überhaupt Freunde hat...

Auf diesem dichtbesiedelten Stück Land überhaupt davon zu sprechen die Zivilbevölkerung schonen zu wollen ist ein Witz, wie soll das gehen? Die Livebilder sprechen eine andere Sprache, dass ist auch der Grund warum keine Journalisten mehr einreisen dürfen...

Gruß Alex

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Panzermann Offline




Beiträge: 128

04.01.2009 21:53
#13 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Tja, bei der dichtbesiedelten Region (700.000 Bewohner?) dürften sog. Kollateralschäden wohl nicht zu vermeiden sein!

Mir pers. tun die "Landser", die da rein müssen jetzt schon leid...

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C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

04.01.2009 22:00
#14 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Die armen Schweine haben eine 36 monatige Wehrpflicht
Da es ja auch unter den Israelis genügend Gegner des aktuellen Militärschlages gibt, kann man nur hoffen, dass diese Gegener nicht zum Aufmarsch gehören. Ausgenommen sind nur ultraorthodoxe Juden und israelische Araber. Der Rest marschiert!

Gruß Alex

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C a t e x u s Offline




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06.01.2009 00:47
#15 RE: Israel - Vorbereitungen für Bodenoffensive? antworten

Israel lehnt UN-Beobachter im Gazastreifen ab.
Was soll man dazu noch sagen?
Wenn dieses Verhalten andere Staaten an den Tag legen würden, wäre der Protest aus der westlichen Welt noch auf dem Mond zu hören... im Falle Israel sieht man wohl einfach darüber hinweg Der "Wandel" in den USA durch einen neuen Präsidenten ist wohl auch eher eine Luftblase - kein Statement, dass gibt einem auch zu denken...

Gruß Alex

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