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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 46 mal aufgerufen
 Museen und Veranstaltungen
C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

07.05.2009 16:51
RE: Sowjetisches Denkmal in Stralsund antworten

Mitten im Zentrum übrig geblieben...

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

03.04.2012 11:49
#2 RE: Sowjetisches Denkmal in Stralsund antworten

Es gibt ein Denkmal-Schutzabkommen mit Rußland nach deren Truppenabzug bis 1994 aus der ehemaligen DDR. Auch bei uns im Land Brandenburg sind diese Erinnerungsstätten in fast allen Städten und Dörfern erhalten geblieben. Eine bemerkenswerte Großanlage befindet sich auf den Seelower Höhen am östlichen Rand der Kreisstadt Seelow. Eine Beschreibung im Netz ist unter "GEDENKSTÄTTE SEELOWER HÖHEN" zu finden. Inmitten des größten Schlachtfeldes des Zweiten Weltkrieges auf (heutigem) deutschen Boden erhebt sich die Monumentalplastik eines siegreichen Rotarmisten, oberhalb des Nachbaues des Führungsbunkers des damaligen Schlachtenlenkers Marschall Shukow. Hier ist das eigentliche Museum untergebracht mit einem Freigelände für sowjetische Waffensysteme, die in der Vier-Tages-Schlacht im April 1945 benutzt wurden. Das Museum bietet Tagestouren über das ausgedehnte Schlachtfeld an. Sachkundiger Reiseleiter ist dann der Leiter der Gedenkstätte selber, der Militärhistoriker und Sachbuchautor GERD-ULRICH HERRMANN, ein ehemaliger Oberstleutnant der NVA. Die GEDENKSTÄTTE SEELOWER HÖHEN ist zudem Bildungs- und Forschungsstätte für die Bundeswehr, andere NATO-Armeen und auch für die heutigen Streitkräfte östlich der Oder geworden.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

03.04.2012 19:28
#3 RE: Sowjetisches Denkmal in Stralsund antworten

Ich war bereits 2x dort, leider habe ich es nie geschaft eine Führung über das Schlachtfeld mitzumachen. Nur bei einer Führung in der Ausstellung selbst war ich mal anwesend.
Wenn man "von oben" runterschaut kann man sich ausmalen, was für ein Himmelfahrtskommando die Russen vor sich hatten, welche die Seelower Höhen nehmen mussten. Das Verlustverhältnis lag glaube ich bei 1:10. Was man damals dem obersten Führer in Moskau vorerst verschwieg.

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

04.04.2012 08:39
#4 RE: Sowjetisches Denkmal in Stralsund antworten

Die russischen Militärarchive verhalten sich sehr "sensibel" gegenüber eigenen Verlustzahlen. Das Eingeständnis würde angeblich an der Feldherrenkunst und Kriegstüchtigkeit der Russen kratzen. "Seelow 1945" war im Sinne des Wortes ein "Schlachtfeld" (besser "Schlachtbank") für die Rote Armee. Eine gut vorbereitete Höhenstellung mit über 35 Grad Steigungswinkel frontal anzugreifen, würde jeden Offiziersschüler durch die Prüfung fallen lassen. Marschall Shukow brachte es höchste Ehrungen ein, trotz "der tagelangen Verzögerung" beim Vormarsch auf Berlin. Ein wenig schmeichelhafter Spitzname unter den Rotarmisten für diesen Marschall hieß "Blutsäufer" (da Shukow relativ wenig Wodka trank). Viel Wodka gab es dagegen für die damals angreifenden Infanteristen und Panzerbesatzungen. Sarkastisch gesagt: der letzte Trunk vor der Hinrichtung. Die eigenen Leichenhaufen und Panzerwracks wurden zu Hindernissen im "Sturmlauf". Die sowjetische Artillerie schoß im direkten Richten diese "Hindernisse" auseinander.

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