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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 42 mal aufgerufen
 Feier- und Gedenktage
C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

24.12.2010 14:55
RE: Carl Salm - Kriegsweihnacht antworten

Carl Salm - Kriegsweihnacht



Über all dem heißen Morden,
Das gar nimmer enden will,
Ist es wieder Weihnacht worden,
Eine Weihnacht ernst und still.


Leis tönts überm Schlachtgetöse
Wie ein fernes Friedenslied,
Daß es Volk um Volk erlöse
Von dem Bann, der es umzieht.


Daß die Glut der roten Brände
Wieder schwinde aus der Welt,
Hält der Heiland seine Hände
Segnend übers blutge Feld.

aus: Carl Salm, Geist der Tat, Ausgewählte Kriegsgedichte, Weckruf Verlag, Weimar, 1916, S. 29

Quelle: http://www.epoesie.org/2010/12/carl-salm...sweihnacht.html


Gruß Alex

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Ein Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

26.12.2012 18:45
#2 RE: Carl Salm - Kriegsweihnacht antworten

Kriegsweihnacht 1942 im Kessel von STALINGRAD. Vor 70 Jahren verharrte die 6. Armee der Deutschen Wehrmacht seit dem 22. November in einer Kesselstellung in und um diese langgestreckte Industriestadt an der Wolga. Bis auf einen Uferstreifen am Westufer des Stromes und einigen Inselstellungen im Stadtgebiet, war die nahezu vollständig zerstörte "Stadt Stalins" in deutscher Hand. Doch der vollständige Sieg über die Rote Armee konnte nicht erzwungen werden. Vom Ostufer der Wolga setzten unter größten Verlusten immer neue sowjetische Einheiten über zur Stabilisierung der tief eingegrabenen Uferstellungen. Auch der deutsche Außenangriff zum Aufbrechen des Kessels (Unternehmen Wintergewitter) war am 23. Dezember gescheitert. Hitlers Versprechen: "Weihnachten in Sicherheit" erfüllte sich nicht. Ganze 48 Kilometer hatten gefehlt! Nun wurden die Weihnachtsfeiertage mit 100 Gramm Brot (Sonderration) pro Mann und einem Eintopfessen mit Pferdefleischeinlage begangen. Ein Becher Schnaps und drei Zigaretten kamen als Marketenderware dazu. Die über die Luftbrücke versprochenen 550 Tonnen pro Tag an Ausrüstung und Verpflegung wurden nie erfüllt und waren auf unter 100 Tonnen pro Tag abgesunken. Noch schlimmer erging es den verbündeten Rumänen, Italienern, Ungarn und Kroaten, die von ihren Regierungen kaum Unterstützung bekamen. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Noch herrschte die Gewißheit vor auf Rettung von den Heeresgruppen B und Don.

[ Editiert von Kai Guleikoff am 26.12.12 18:48 ]

[ Editiert von Kai Guleikoff am 26.12.12 18:49 ]

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