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Dieses Thema hat 17 Antworten
und wurde 170 mal aufgerufen
 Feier- und Gedenktage
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C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

10.05.2016 00:35
#16 RE: Der 8. Mai 1945 antworten

Auch interessant und zugleich erschreckend:

https://youtu.be/23M5iGG6NnI

Gruß Alex

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Ein Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

10.05.2016 13:08
#17 RE: Der 8. Mai 1945 antworten

PUTIN spricht für RUßLAND von 27 bis 28 Millionen toten sowjetischen Staatsbürgern im Zweiten Weltkrieg - zu Zeiten BRESCHNEWS ist von 22 Millionen gesprochen worden. Woher kommt diese "Erweiterung?"

Heute werden ALLE Kriegsopfer erfaßt, die auch durch den verhängten KRIEGSZUSTAND im sowjetischen Hinterland oder im brutalen BÜRGERKRIEG innerhalb der Besatzungsgebiete ihr Leben verloren haben.

Den zahlreichen, einheimischen Hilfskräfte der deutschen Gebietsverwaltungen und den bekannten HIWIS in den Reihen der Wehrmacht drohte bei Ergreifung der Tod. In erster Linie dabei den Angehörigen der geschlossen, bewaffneten Formationen der WLASSOW-ARMEE und denen der SS-Kosaken-Verbände!
Unter STALIN sind grundsätzlich alle kriegsgefangenen Rotarmisten des "Verrates an der Heimat" bezichtigt worden. Nach ihrer Befreiung aus deutscher Gefangenschaft kamen sie in militärische Strafeinheiten der Roten Armee oder wurden zur Zwangsarbeit ins Landesinnere deportiert.
Erkannte "Fahnenflüchtige" und "Kriegsfeiglinge" durften - ohne Feldgerichtsurteil - sofort erschosen werden. Dafür zuständig waren die POLIT-KOMMISSARE bei den Einheiten und Truppenteilen sowie die selbstständigen SPERR-EINHEITEN des NKWD unmittelbar hinter der Frontlinie.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

22.06.2016 12:03
#18 RE: Der 8. Mai 1945 antworten

Der 22.Juni eines jeden Jahres wird für deutsche "Militärhistoriker" genutzt, die Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht in ihren Focus zu stellen.
In diesem Jahr sind es die FÜNF MILLIONEN SOWJETISCHEN KRIEGSGEFANGENEN, von denen ca. DREI MILLIONEN unter deutscher (!) Verantwortung VERHUNGERT sein sollen. Diese Zahl ist eine Schätzung und nicht im Detail zu belegen!

Rußland schweigt zu dieser (angenommenen) Zahl ohnehin - paßt sie doch nicht in den Kult vom "Massenheroismus des russischen Volkes." Andererseits stellt die Anzahl von drei Millionen gefangenen Rotarmisten im ersten Kriegsjahr (nach Wehrmachtsangaben von 1941) die "unüberwindliche" Kampfmoral der ROTEN ARMEE mehr als in Frage. Woher das "friedliebende Sowjetvolk" überhaupt so viele einberufene Soldaten VOR Kriegsbeginn benötigte, stellt sich danach ebenfalls.

Der Betrachter braucht kein Logistik-Experte zu sein, um die Möglichkeit einer VERSORGUNG von Millionen an Kriegsgefangenen IM Krieg als unmöglich anzusehen.
Daraus ergab sich, daß die übergroße Mehrheit der sowjetischen Kriegsgefangenen - in Zeiten des deutschen Vormarsches - in ihre Heimatorte entlassen wurden. Die Arbeit für die deutsche Besatzungsmacht auf sowjetischem Boden erforderte ja auch deren Arbeitskraft. Nicht wenige "Kriegsentlassene" wechselten jedoch zu den sich bildenden Partisaneneinheiten.

Erst nach Scheitern dieses deutschen "Blitzkrieges" im Verlauf des Jahres 1942, sind Kriegsgefangene der Roten Armee auch in großer Anzahl zu Arbeitsverrichtungen im Großdeutschen Reich eingesetzt worden.
Die gemeldeten "roten" Gefangenenzahlen der Wehrmachtseinheiten sind also die eine Seite der Medaille, deren weitere Verwendung in der Sowjetunion - ob auf sowjetischer oder deutscher Seite sowie im "Altreich" - die andere.

Nach Überrollen der STALAGs in Ostdeutschland, infolge der sowjetischen Großoffensiven, sind die so "befreiten" Rotarmisten in Strafeinheiten zusammengefaßt worden und beispielsweise zu Hunderten als "Tank-Reiter" auf den T-34-Panzern, durch deutsches MG-Feuer umgekommen.

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