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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 54 mal aufgerufen
 TV- Buch- und Filmtips
DirkDieter Offline




Beiträge: 111

09.10.2011 21:12
RE: In Stahlgewittern antworten

In Stahlgewittern von Ernst Jünger

ein Buch, welches in meinen Augen, den wirklichen Krieg schildert. Jünger, damals Leutnant und Stosstruppführer schildert den 1. Weltkrieg dermassen plastisch, als ob man als Leser mittendrin steht.

Kann ich jedem ans Herz legen...

Providentiae Memor

Funker Funk Offline



Beiträge: 11

09.11.2013 12:22
#2 RE: In Stahlgewittern antworten

Zum 100.Jahrestag der Wiederkehr des Ersten Weltkrieges 2014
kann ich das Buch "August 1914" von B.Tuchmann empfehlen.
Dieser Band verzeichnet alle Fehleinschätzungen und Verblendungen, mit denen die Staatsmänner und Generäle in den Ersten Weltkrieg marschierten. Eine beeindruckende,hervorragend geschriebene Studie, die als Klassiker zur Geschichte des Ersten Weltkrieges gilt.
Das Taschenbuch ist im Rhenania- Verlag für 12,99 € erhältlich.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

18.11.2013 08:56
#3 RE: In Stahlgewittern antworten

Nach einem großen Krieg müssen hundert Jahre vergehen, ehe die Wahrheit darüber aus dem von den Siegern geschaffenen Nebeln der Legenden heraustritt.

Das traf bereits für die Napoleonischen Kriege zu. Aus dieser Zeit ist der Ausspruch überliefert: "Erst wenn der letzte Grenadier des Kaisers gestorben ist, kann diese Geschichte geschrieben werden!"

Nun trifft diese Aussage auch (ganz langsam !) für den Ersten Weltkrieg zu.
Auf die entsprechende Darstellung des Zweiten Weltkrieges müssen wir also noch warten ...

[ Editiert von Kai Guleikoff am 18.11.13 8:57 ]

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

31.08.2014 11:48
RE: In Stahlgewittern antworten

Seit dem 28. August 2014 wird in deutschen Kinos der Film DIPLOMATIE von VOLKER SCHLÖNDORFF gezeigt. Eine deutsch-französische Koproduktion anläßlich des 70. Jahrestages der "Befreiung von Paris" durch US-amerikanische und freifranzösische Truppen.

Ohne Zweifel ein Auftragswerk für diesen "Bedeutenden Gedenktag an den französischen Widerstand gegen die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg." Erzählt wird eine LEGENDE (!) um zwei führende Personen der damaligen Zeitgeschichte, im Paris vom 24. auf den 25. August 1944. Akteure dieses "Kammerspieles" sind der deutsche General der Infanterie VON CHOLTITZ und der schwedische Generalkonsul NORDLING. Die Stadt Paris soll, wie zuvor Warschau, eingeäschert werden.

SCHLÖNDORFF, der sich seit 2005 zur Politik MERKELS offen bekennt, hat damit eine Neufassung der US-amerikanisch/französischen Nachkriegsfilms BRENNT PARIS? inszeniert. Interessant daran ist der Umstand, daß der Stadtkommandant von Paris und Divisionskommandeur der 325. Sicherrungsdivision, VON CHOLTITZ, schlechter als je zuvor als Mensch und Offizier beurteilt wird!

Gerade die konservativen Franzosen bezeichnen VON CHOLTITZ bis heute als RETTER VON PARIS. Immerhin hatte dieser, in beiden Weltkriegen dienender Offizier und Ritterkreuzträger, für diese Tat später das Kreuz der französischen Ehrenlegion erhalten! General DE GAULLE nannten ihn "einen Freund" und "Symbol französisch-deutscher Aussöhnung" - und benutzte dessen Dienstwagen bis zum Antritt seiner Präsidentschaft 1958.
SCHLÖNDORFF dagegen schildert VON CHOLTITZ als "verbrauchten und sturen Bösewicht", dem NORDLING ("vor dem letzten Augenblick") ins Gewissen reden muß. Der damals vor seinem 50.Geburtstag stehende General wird auch (gewollt) von einem französischen Schauspieler verkörpert, um eventuelle "deutsche Gewissenskonflikte" zu vermeiden.

Die Wahrheit wird also wiederum verschwiegen! Die französischen Archive über diese Zeit sind immer noch fest verschlossen. Zuviel Franzosen haben für und mit der deutschen Besatzungsmacht gearbeitet. DE GAULLE hat die "wertvolle" Mehrheit von ihnen nach 1945 "amnestiert" und in Führungsstellen gelassen.
Paris galt für jeden Wehrmachtsangehörigen als ein "Traumziel" und "Oase des Friedens" im Getöse des Zweiten Weltkrieges.

Die Franzosen übergaben 1940 ihre Hauptstadt kampflos - auch um ihre steinernde Geschichte zu bewahren. General VON CHOLTITZ tat es nun auch, wie die deutschen Stadtkommandanten von Athen und Rom.

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