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Dieses Thema hat 24 Antworten
und wurde 259 mal aufgerufen
 aktuelle Tagespolitik
Seiten 1 | 2
Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

14.12.2013 20:36
#16 RE: Die Parteienlandschaft - Die SPD antworten

Dieses "Notstandskabinett" scheint die beginnende "Götterdämmerung" der Berliner Republik einzuleiten. Allein die Furcht der CDU/CSU in einer Minderheits-Regierung bestehen zu können, ist bezeichnend für die gegenwärtige, instabile (!) politische und wirtschaftliche Lage in Deutschland.
Frau MERKEL hat eine "kollektive Verantwortung" der Volksparteien erzwungen, um keine persönliche Verantwortung übernehmen zu müssen.
Die Ministerposten sind an sich "Schall und Rauch": In allen Ministerien beherrscht ein erfahrener Beamten-Apparat - der viele Minister überdauert - das Tagesgeschehen im Fachbereich. Die Minister sind die unterschriftsleistenden "Nick-Esel", die allerdings für diesen Schriftzug persönlich haften müssen.

stomatophylax Offline



Beiträge: 350

15.12.2013 13:37
#17 RE: Die Parteienlandschaft - Die SPD antworten

Heute in der FAZ online das neue Kabinett - eine einzige Horrortruppe. Statt Befähigung, Kenntnisreichtum und Organisationstalent haben Proporzmerkmale den Ausschlag gegeben, Man kann strohdoof, völlig unfähig oder nachgewiesenermaßen nur Mist gebaut haben, nichts hindert am Ministersessel, wenn nur der Proporz stimmt. Wobei die Frage auftaucht, wer diesen Proporz denn eigentlich fordert. Ein Unternehmen, das nach solchen Kriterien seine Führungspositionen besetzte, ginge mit Glanz und Gloria in die Pleite.
Hier trägt der geduldige, schweigende deutsche Dumm-Michel die Belastungen und Kosten, die so eine grottenschlechte Laienspielertruppe verursacht.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

16.12.2013 09:38
#18 RE: Die Parteienlandschaft - Die SPD antworten

Es ist wirklich unfaßbar! Warum sind wir eigentlich am 22. September 2013 wählen gegangen?
CDU/CSU bekamen 41,5 Prozent der Wählerstimmen und verantworten jetzt 8 Bundesministerien. Die SPD mit 25,7 Prozent (!) Wählerstimmen werden 6 Bundesministerien übertragen!
Da hätten diese "Schwester-Parteien" (seit 2005) doch je ein Bundesministerium an DIE LINKE und DIE GRÜNEN abgeben können. Dann hätten wir doch alle im Ruderboot: DIE KANDIDATEN DER NATIONALEN FRONT! Wie schön, wieder in der DDR zu sein!

Funker Funk Offline



Beiträge: 11

23.12.2013 18:09
#19 RE: Die Parteienlandschaft - Die SPD antworten

Nun wird ja immer noch über die SPD gespottet. Eine SPD als Arbeiterpartei mit Hartz IV und Leiharbeitern.Diese Reformen stoßen im Volk heute immer noch bitter auf. Man nimmt die Agenda 2010 Gerhard Schröter immer noch übel. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Durch diese Reform ist Deutschland wirtschaftlich richtig voran gekommen und ist der Motor von Europa. Angela Merkel und Co. haben dann, als die SPD abgewählt wurde, von diesen Reformen profitiert und profitieren heute immer noch davon. Schauen wir uns doch einmal in der EU um. Griechenland, Spanien oder Portugal gingen finanziell in die Knie, weil sie solche Reformen wie in Deutschland noch nicht hatten. Diese Länder sind gerade dabei diese Reformen einzuführen und das Volk geht auf die Barrikaden. Zugegeben, die SPD hat bei der großen Reform 2005 ein paar grobe Fehler gemacht, wo es jetzt gilt, diese zu korrigieren. Leiharbeit, so wie jetzt, funktioniert nicht. Rente mit 67 geht auch nicht bei jedem. In dem jetzigen Koalitionsvertrag zwischen SPD und Union sind viele Dinge eingebracht,welche auch dem sogenannten kleinen Volk zugute kommt. Ich denke da nur an den Mindestlohn. Bleibt nun abzuwarten wie die neue Regierung diesen Koalitionsvertrag in den nächsten vier Jahren umsetzt.

StWm Offline



Beiträge: 93

23.12.2013 18:28
#20 RE: Die Parteienlandschaft - Die SPD antworten

Rente mit 67 - ja. Es ist demografisch gerechtfertigt. Die Frage, an der die Politik sich die Zähne ausbeißt ist: woher die Jobs nehmen. Bund, Länder und Private huldigen dem Jugendwahn.

Matzerath Offline



Beiträge: 160

23.12.2013 19:59
#21 RE: Die Parteienlandschaft - Die SPD antworten

@ Funker Funk

hier sollte man aber dazu sagen auf welche Kosten dieser Aufschwung geht. Das ist bei Leibe kein Erfolg am Volk/Land.
"Deutschland gehts gut und das ist ein Grund zur Freude"
wird in die Geschichte eingehen wie "Die Mauer steht in 100 Jahren noch".
Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Hier sei an dieser Stelle mal an den Bericht erinnert, der diese Woche vom paritätischen Wohlfahrtsverband veröffentlicht wurde. Die Suppe dieses "Aufschwungs" trägt die Basis unten während die Clique der kleinen Vermögenden immer reicher wird ohne etwas dafür zu tun oder sich gar an der Gemeinschaft zu beteiligen wie es das Grundgetzt eigentlich vorsieht. Statt dessen wird durch die gleichgeschaltenen Medien der Volkeszorn auf Ausländer und Hartz IV Empfänger gelenkt, als ob die das Übel an der Wurzel wären.... Nicht böse sein, aber Deinen Beitrag/Meinung kann ich nicht teilen.
Es müssen sich endlich die an der Gesellschaft beteiligen die nach Artikel 14 des Grundgetztes eigentlich dazu verpflichtet wären. Oder ist das Grundgetzt mitleiweile auch schon als linksextrem einzustufen?

Es schrieb Matzerath :)

stomatophylax Offline



Beiträge: 350

24.12.2013 13:25
#22 RE: Die Parteienlandschaft - Die SPD antworten

Über die Definition der sog. Armut lässt sich trefflich streiten. 60 % des Durchschnittseinkommens als Grenze sind völlig willkürlich, das sind immerhin 1 703 Euro monatlich.
Das eigentliche Problem sind die unsäglichen Arbeitsverträge mit Löhnen, von denen man nicht leben kann und vor allem keine Rente aufbaut, die diesen Namen verdient. Dieses Problem wird von den Politclowns einfach verdrängt, obwohl es zusammen mit dem allgemeinen Rentenbeschiss seit Kohl eine Zeitbombe darstellt, die über kurz oder lang explodieren wird.
Die vielbeklagte Tatsache, dass die Reichen immer reicher werden, ist einfache Mathematik: Ab einer gewissen Größenordnung wird bei normaler Verzinsung der Zinsertrag so groß, dass er nicht mehr komplett ausgegeben wird. Es entsteht der Zinseszinseffekt, der das Vermögen unentwegt wachsen lässt. Von daher wäre eine Steuer auf derartige Geldmengen sinnvoll und vertretbar, allerdings schielen die Umverteiler, die natürlich nie im Leben richtig gearbeitet haben, undifferenziert auf alle Vermögen, auch die Betriebsvermögen. Wenn diese zusätzlich belastet werden, legt man die Axt an die Hauptsäule unserer Wirtschaft, den Mittelstand, der durch Konsumverzicht und Einsatz seine Betriebe aufbaut und erhält. Dieser Mittelstand fehlt in den anderen Industrieländern und ist die eigentliche Stärke Deutschlands.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

25.12.2013 09:38
#23 RE: Die Parteienlandschaft - Die SPD antworten

Die ARMUT muß einen Bezugspunkt haben, um sie zu erkennen.
Die Werte für DEUTSCHLAND beziehen sich auf die RELATIVE ARMUT. Natürlich wird in der Bundesrepublik Deutschland niemand zu finden sein, der mit weniger als dem Wert eines US-Dollars pro Tag auskommen muß (!) und somit ABSOLUT ARM wäre.

Mit der Verabschiedung der asozialen AGENDA 2010 entstand jedoch eine, jetzt bereits deutliche bemerkbare, Senkung des Wertes von Arbeit. Die Armut - trotz Arbeit - steigt meßbar an und erzeugt u.a. die gefürchtete Altersarmut. Die (unlösbaren) Probleme der neoliberalen Wirtschaft, sind vom privaten Arbeitsmarkt in den staatlichen Rentenmarkt verlagert worden.
Die KOPIE des US-amerikanischen (welches auch sonst?) Arbeitsmark-Modells des WOORKING PUR!

In Deutschland ist seit 2006 eine sich verstärkende Südwest-Wanderung der qualifizierten Arbeitskräfte zu beobachten.
Die deutschen Ost- und Nordregionen "veröden" immer mehr, beginnend mit der Aufgabe des ländlichen Raumes.
Leidtragend ist der Mittelstand, der sich oft selber nur durch "Schwarzarbeit" (Cash-Zahlung ohne Rechnung) erhalten kann - weil "nach Steuern" kaum etwas zum Erhalt des Kleinbetriebes üblich bleiben würde.

Eine aktuelle Quelle der Information zu dieser verhängnisvollen Entwicklung ist im Netz zu finden unter www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

25.12.2013 14:08
#24 RE: Die Parteienlandschaft - Die SPD antworten

Zitat
Gepostet von stomatophylax
Über die Definition der sog. Armut lässt sich trefflich streiten. 60 % des Durchschnittseinkommens als Grenze sind völlig willkürlich, das sind immerhin 1 703 Euro monatlich.



Da muss ich Dir zu 100% recht geben, denn den Durchschnitt als Maß aller dinge zu nehmen ist natürlich vollkommen aus der Luft gegriffen. Hier sollte auch der Koeffizient der Masse mit herangenommen werden. Das zig Leute mit Millioneneinkommen im Jahr den Durchschnittslohn nach oben schnallzen lassen ist natürlich sonnenklar.

Gruß Alex

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Ein Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

25.08.2015 12:17
RE: Die Parteienlandschaft - Die SPD antworten

SPD-Vizekanzler GABRIEL hat im sächsischen HEIDENAU (wieder einmal) kräftig auf die verbale "Pauke" gehauen.

Die Stadt HEIDENAU, mit heute ca. 16.000 Einwohnern, war zu DDR-Zeiten ein wichtiger Industriestandort in Mitteldeutschland. Im Zuge der Deindustriealisierung der DDR durch die Treuhand, wurde HEIDENAU zu einem latenten, sozialen Brennpunkt in Sachsen. Selbst der ansonsten beliebte "Praktiker-Baumarkt" mußte wegen mangelnden Umsatzes (durch mangelnde Kaufkraft) schließen.

Nun sollte dieses "Symbol deutschen Heimwerkertums" als Flüchtlings-Notunterkunft für 250 Asylbewerber erneut "belebt" werden. Die Einwohner der Stadt wurden vorher nicht informiert, schon gar nicht dazu befragt!

Damit sind die noch andauernden Konflikte, Krawalle und Proteste im Stadtgebiet quasi durch die Landesregierung Sachsens ausgelöst worden! Wie lange muß Sachsen noch einen Herrn TILLICH ertragen müssen?

HEIDENAU befindet sich praktisch im "kleinen Belagerungszustand." Durch Erklärung einer "Bannmeile" sind Polizeikräfte jederzeit berechtigt, Ausweis- und Körperkontrollen durchzuführen. Zwei Hunderschaften der Bereitschaftspolizei, verstärkt durch zwei der modernsten Wasserwerfer (Wawe 10 000), stehen rund um die Uhr für Ordnung und Sicherheit im Stadtgebiet bereit.
Erstmalig in Sachsen wurde von Seiten der Polizei bei Straßenprotesten massiv (!) TRÄNENGAS eingesetzt, um eine drohende Massenschlägerei zwischen NPD-Mitgliedern und Antifa-Aktivisten zu verhindern. Dadurch sind aber auch unbeteiligte Demonstranten, darunter Kinder, gesundheitlich geschädigt worden.

Zur "Entspannung der Lage" mußte der gern polternde Genosse GABRIEL ("Unser Sigi fürs Grobe") von Berlin aus in Marsch gesetzt werden. Eng von Leibwächtern des BKA umschlossen, beschimpfte GABRIEL deutsche Bürger als "Typen", "Mob" und "Pack."
Der gelernte Volksschullehrer GABRIEL sollte wissen, daß derartige, emotionale Vorverurteilungen (auch von potentiellen Straftätern) rechtswidrig sind! Wenn diese "Pöbeleien" Inhalt seines kommenden Wahlkampfes für 2017 sein sollten, geht "seine" SPD (und er selber) weiterhin in Richtung Bedeutungslosigkeit einer FDP und deren Repräsentanten.

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