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Dieses Thema hat 49 Antworten
und wurde 474 mal aufgerufen
 aktuelle Tagespolitik
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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

02.03.2015 10:09
#46 RE: Die Parteienlandschaft - Die LINKE antworten

Genau so ist es! Deshalb kommen in "unseren" GEZ-Medien die Vertreter der Partei DIE LINKE auch immer öfter zu Wort. So eine "weichgespülte Linke" ist doch als demokratisches Feigenblatt gut zu präsentieren.

Die jüngste Hamburg-Wahl beweist IHR "Ankommen in der (klein-)bürgerlichen Parteien-Welt!" der Bundesrepublik Deutschland. Ist vom Genossen RAMELOW - seit seiner Wahl zum Thüringer Ministerpräsidenten - noch etwas von "tiefgreifenden Reformen" zu hören? DIE LINKE bei mir im Land Brandenburg "schunkelt fröhlich" (wie seit Jahren) im Takt der SPD-Genossen zum beidseitigen Vorteil (über!) uns. Daraus kann keine "Alternative von links" mehr entstehen!
Die Strategie des "Ober-Kaviar-Linken" GREGOR GYSI (seit Ende der 1990er Jahre) ist damit aufgegangen: die Existenz als bedeutungslose "Bonsei-Opposition" ...

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

10.06.2015 11:31
#47 RE: Die Parteienlandschaft - Die LINKE antworten

Der Herr GREGOE GYSI hat nun das politische "Handtuch" geworfen - mit seiner Abschiedsrede in der Funktion des Fraktionsvorsitzenden der Partei im Deutschen Bundestag - gehalten auf der 3.Tagung des 4.Parteitages der LINKEN in Bielefeld. Dieser 7.Juni 2015 könnte (!) einen Wendepunkt in der Parteigeschichte einleiten: von einer inzwischen (klein-)bürgerlichen, evolutionären LINKEN zu einer revolutionären Partei im europäischen Parteien-Spektrum.
Im Interesse des real existierenden Kapitalismus hat GREGOR GYSI Großes geleistet. Statt aus der PDS, als Nachfolgerin der SED, einen potentiellen Interessenvertreter des (in den 1990er Jahren) ausgeplünderten Volkes im Beitrittsgebiet zu machen, formte er eine "gesamtdeutsche" LINKE als "Reparaturbetrieb für systemische Verfehlungen!" Dieses Engagement brachte und bringt so manchem konformen Funktionär respektable Diäten auf Landes-,Bundes- und Europaebene ein.
Mit dem Champagnerglas in der Hand läßt sich trefflich in den Salons über "Ausbeutung und Ausbeuter" philosophieren! Herr GYSI sollte dafür mit einer Ehrendoktor-Würde bedacht werden oder vielleicht sogar das Große Bundesverdienstkreuz erhalten - für seine Verdienste zur Erhaltung des sozialen Friedens in Deutschland.

Einen seiner treuesten Gefolgsleute, den Gorbatschow-Verehrer DIETMAR BARTSCH, will er jedoch als politischen Erb-Nachfolger in die nun vorgeschlagene, fraktionelle Doppelspitze einbringen. Das Tauziehen zwischen "Fundamentalisten" und "Reformern" soll dadurch erhalten bleiben.
Der Ausgang der Wahljahre 2016 und 2017 werden für die weitere Existenzberechtigung der Partei DIE LINKE bestimmend sein.
Wie sagte doch SARAH WAGENKNECHT richtig: "DIE LINKE ist nicht gegründet worden, um in der vorgefundenen, trüben (Parteien-)Brühe mitzuschwimmen!"

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

10.06.2015 15:34
#48 RE: Die Parteienlandschaft - Die LINKE antworten

Das kann ich nur bestätigen. Ich durfte miterleben, wie quasi 2 komplette Kreisverbände liquidiert wurden.
Ersetzt wurden die eheml. Vorsitzenden durch ehml. SPD Gewerkschaflter und dessen treue Gefolgsleute. Politische Arbeit findet seitdem quasi nicht mehr statt. Nur das übliche Gewerkschaftseinerlei. Mir liegt ein anomyses Dosier vor, aus welchem hervorgeht, das die Partei (zumindest in Bayern) so zersetzt wird und somit im Einheitsbrei untergeht.
Man kann nur hoffen, daß Kräfte wie Wagenknecht noch weiterhin im Amt bleiben. Sonst geht auch die letzte alternative Partei in Deutschland in der Konsenssoße unter.

Gruß Alex

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C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.788

13.06.2016 17:21
#49 RE: Die Parteienlandschaft - Die LINKE antworten

Bei den Kampagnen ins Sachen Vorwürfen gegen Gysi sind unsere Leitmedien immer dicke dabei, wenn es aber um die Gegendarstellungen geht, da muss man dann das Neue Deutschland lesen:

Ermittlungen gegen Gysi wegen Falschaussage eingestellt

Hamburg. Nach über dreijährigen Ermittlungen hat die Hamburger Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen Gregor Gysi wegen Verdachts der falschen eidesstattlichen Versicherung mangels Beweisen eingestellt. Das teilte die Ermittlungsbehörde am Montag mit. Dem Bundestagsabgeordneten der LINKEN war vorgeworfen worden, 2011 vor einer Zivilkammer des Landgerichts Hamburg wahrheitswidrig versichert zu haben, dass er als Anwalt in der DDR niemals wissentlich und willentlich der Staatssicherheit über Mandanten oder Dritte berichtet habe. »Seine eidesstattliche Erklärung war nicht zu widerlegen«, hieß es nun. Anzeigen der früheren DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld und eines pensionierten Richters hatten die Ermittlungen ausgelöst.

Um die Frage der Anklageerhebung hatte es innerhalb der Hamburger Justiz Streit gegeben. Vor einem Jahr war bekannt geworden, dass der damals zuständige Staatsanwalt nach umfangreichen Ermittlungen Gysi nicht belangen wollte. Der damalige Generalstaatsanwalt Lutz von Selle wies ihn aber dennoch an, Anklage zu erheben. Dagegen begehrte der Beamte auf und beschwerte sich bei der Justizbehörde über die von ihm als nicht rechtmäßig angesehene Weisung. Ende August hob die Behörde von Justizsenator Till Steffen (Grüne) die Weisung auf, ermahnte jedoch die Staatsanwaltschaft zu neuen Ermittlungen. Zugleich wurden weitere Akten der Staatsanwaltschaft übergeben.

Im Rahmen der Ermittlungen seien zahlreiche Hinweise ausgewertet worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Einige Dokumente der Stasi-Unterlagenbehörde hätten Gysi belastet und zudem auf eine mögliche Tätigkeit als inoffizieller Mitarbeiter des DDR-Staatssicherheitsdiensts unter dem Decknamen »Gregor« oder »Notar« hingewiesen. »Bei kritischer Betrachtung taten sich jedoch zahlreiche Widersprüche auf, die den Beweiswert der Stasi-Unterlagen schmälern«, erklärte Oberstaatsanwältin Nana Frombach. Die vernommenen Zeugen hätten ebenfalls keine eindeutig belastenden Angaben machen können. Auch anhand von Aufzeichnungen, die der Generalbundesanwalt im Juli 2015 übersandt hatte, habe sich keine Tat nachweisen lassen. nd

Wo bitte bleibt der Medienhype, der sonst bei den Anschuldigungen gemacht wurde?

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

15.06.2016 12:50
#50 RE: Die Parteienlandschaft - Die LINKE antworten

Inzwischen haben wir in DEUTSCHLAND die (bereits lange anhaltenden) "Schonwochen" (Dank des Aufstieges der AfD) für DIE LINKE und deren "linksliberale" Vertreter, wie den "Genossen" GYSI, BARTSCH u.a.
In Vorbereitung der BUNDESTAGSWAHLEN 2017 wird ein "Zweckbündnis" zwischen der SPD, den GRÜNEN und der LINKEN erwogen(!!).

Das "zementierte" Modell der GROKO lockt bald keinen Wähler mehr zur Abstimmung an die Urne. Der BUNDESTAG ist dadurch jeder wirksamen Opposition beraubt worden. Infolge dieses Zustandes droht der SPD unter 20 Prozent Wählerzustimmung zu geraten. Das wäre ihr Ende als VOLKSPARTEI in DEUTSCHLAND.
Der "Genosse" GYSI würde sich als Sprecher dieses "Zweckbündnisses" eignen und sich wohl auch zur Verfügung stellen. Dafür benötigt er aber (diese nun erteilte!) WEIßE WESTE als "gesamtdeutscher" Abgeordneter einer NEUEN OPPOSITION im deutschen Bundestag.

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