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Dieses Thema hat 17 Antworten
und wurde 146 mal aufgerufen
 andere Streitkräfte
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Standortfeldwebel Offline



Beiträge: 235

19.12.2012 20:01
RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Unter dem Namen "Stabilo Due" trainierte die Schweiz den Ernstfall, um auf mögliche Unruhen in Europa vorbereitet zu sein. Der Alpenstaat möchte sich damit auf eine Eskalation der Eurokrise vorbereiten und damit die Sicherheit des Landes gewährleisten.

Wie das Schweizer Verteidigungsministerium mitteilte, sollten an der Übung 2.000 hochrangige Offiziere beteiligt sein. Man will zur Aufrechterhaltung der Inneren Ordnung im Unruhefall etwa 100.000 Soldaten bereit stellen können und jährlich fünf Milliarden Franken investieren.

Das Verteidigungsdepartement begründete das Manöver mit einer sich verschärfenden sozialen Lage in Griechenland, Spanien und Italien. Man befürchte hier eskalierende Demonstrationen, Unruhen und Flüchtlingsströme.

Auch bei uns sollen die höchsten Militär-und Polizeiführer
ähnliche Pläne in der Schublade haben.
Was meint ihr?

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

19.12.2012 21:48
#2 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Interessantes Thema.

Hier eine kurze Buchempfehlung:
Vorsicht Bürgerkrieg!: Was lange gärt, wird endlich Wut!
von Udo Ulfkotte ISBN-10: 3938516941

Das solche Zustände kommen werden ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur durch sofortiges Handeln der Regierungen ist das noch abzuwenden. Eine Umverteilung von Oben nach Unten ist die Lösung, nur wird diese von allen Parteien bis auf die Linke abgelehnt.
Heute bringt es niemand mehr mit echter/ehrlicher Arbeit zu seinem eigenen Häuschen, was bis in die 80er noch möglich war. Entweder man erbt oder man bleibt arm. Und auch die Erben zehren von der Substanz... Eine kleine Clique Superreicher wird übrig bleiben welche die Macht haben.
Wir erleben heute die Reinkarnation des Manchesterkapitalismus was ganz bitter enden wird.
Ich selbst habe einmal einen Systemumbruch miterlebt der rel. friedlich ablief. Das der Kapitalismus, der heute nur noch mit massiven Steuermitteln am Leben gehalten wird, sich aber so friedlich verabschiedet wie damals der Pseudosozialismus wage ich zu bezweifeln...

Gruß Alex

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Ein Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Matzerath Offline



Beiträge: 160

20.12.2012 10:49
#3 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Und der schleichende Demokratieabbau der bei uns am Laufen ist, ist wohl auch schon eine Vorbereitung auf solche Zeiten.
Aber Altersarmut ist ja kein Problem sagt unsere Regierung äh, entschuldigung, unsere Tagträumer

Es schrieb Matzerath :)

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

20.12.2012 13:11
#4 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Die Vorstellung des ARMUTSBERICHTES durch den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband am heutigen Tag, enthält eine deutliche Warnung an die Gefährdung des sozialen Friedens in Deutschland. 12 Millionen deutsche Staatsbürger sind arm oder armutsbedroht, daß sind 14,5 Prozent der Wohnbevölkerung : In den alten Bundesländern 13,3 Prozent, in den neuen Bundesländern sogar 19 Prozent! Jeder kann selber überprüfen, wohin er sozial gehört. Die deutsche Armutsschwelle lag im Jahre 2010 bei EUR 826 Brutto für einen Ein-Person-Haushalt, bei EUR 1.735 Brutto für einen Vier-Personen-Haushalt. Abstiegsgefährdet ist gerade der deutsche Mittelstand, der Träger der Gesellschaft. Soziale Hauptbrennpunkte bilden das Bundesland BERLIN mit 19,2 Prozent Arme und Armutsgefährdete und das Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 15,4 Prozent. Hier besonders die einst blühenden Industriestädte DORTMUND (23 Prozent) und DUISBURG (21,5 Prozent). Auch wenn die deutschen Regierungen die Lage über die Medien permanent verharmlosen und statistisch "verschönen", spüren sie natürlich diese wachsende innere Bedrohung ihrer (Wahl-)Existenz. Doch es gibt ja seit dem 30. Mai 1968 die DEUTSCHEN NOTSTANDSGESETZE mit der Möglichkeit der Ausrufung einer NOTSTANDSVERFASSUNG und des Einsatzes eines gegenwärtig 48 Mitglieder zählenden GEMEINSAMEN AUSSCHUSSES als parteiübergreifendes Notparlament zur Bewältigung einer "inneren Gefahrensituation". Die Aussetzung der Wehrpflicht bietet jetzt auch mehr Spielraum für den zuverlässigen (!) Einsatz der DEUTSCHEN BUNDESWEHR im Innern Deutschlands zur Unterstützung der BUNDESPOLIZEI, der KASERNIERTEN BEREITSCHAFTEN der Länderpolizeien und der zahlreichen POLIZEI-SONDEREINHEITEN des Bundes und der Länder. Nicht zu vergessen dabei sind auch die BERUFSFEUERWEHR und das TECHNISCHE HILFSWERK, die in speziellen Übungen auf "besondere Situationen" vorbereitet werden. Der "deutsche Braten riecht" also schon seit Ende der 1960er Jahre!
Als Nachdenk-Anstoß sei hier empfohlen der "Bürgerkrieg in der Mainzer Straße" vom 12./13. November 1990 im Berliner Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg, anschaulich geschildert unter www.berlinstreet.de

stomatophylax Offline



Beiträge: 350

27.12.2012 20:01
#5 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Was soll diese Schwarzmalerei bezwecken. Der Wohlstand war noch auf so einem Niveau wie zur Zeit, für alle Schuichten der Bevölkerung, wohlgemerkt. Dass hier auf höchstem Niveau gejammert wird und mit abstrusen Statistiken Menschen, die absolut gesehen einen Lebenswandel praktizieren, von dem unsere Großeltern noch nicht enmal ansatzweise zu träumen wagten, als arm hingestellt werden, ist Interessenpolitik, die auf mehr als wackeligen Füßen steht. Wenn per Definition Alle, die weniger als 50% des Durchschnittseinkommens haben arm sein sollen, dann ist zuerst die absolute Höhe dieses Einkommens zu hinterfragen. Wer behauptet, eine Einzelperson mit 940 Euro im Monat sei arm, der hat offensichtlich ein falsches Weltbild. Alle diese "Armen" leben in bequemen Wohnungen mit Heizung, fließemd Wasser und Strom, haben Fernsehrer, Funktelefon, Musikanlagen und Computer usw. WAs das mit Armut zu tun hat, bleibt mehr als rätselhaft. ZUmal bei einem Großteil dieser Bevölkerungsgruppe der gesamte Aufwand vom Steuerzahler mittels Sozialtransfer bezahlt wird. Wenn diese Schicht aufmuckt, dann wird es mit Recht kritisch - also besser den Ball flach halten und vernünftige Maßstäbe anlegen.

Matzerath Offline



Beiträge: 160

28.12.2012 11:48
#6 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Genau, "Deutschland gehts gut"
Wer sagte das doch gleich?

Es schrieb Matzerath :)

stomatophylax Offline



Beiträge: 350

28.12.2012 13:49
#7 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Matzerath,

Deiner Meinung stehen die Fakten gegenüber, und die besagen einwandfrei, dass der Lebensstandard für die breite Masse sowie das soziale Netz, die Infrastruktur und die persönlichen Freiheiten nirgendwo auf dem Niveau sind, wie in Deutschland.

Matzerath Offline



Beiträge: 160

28.12.2012 20:58
#8 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Jopp und nur weil es in anderen Ländern noch übler aussieht ist bei uns alles in Butter - auch ne Möglichkeit auf die Sicht der Dinge Ganz wie unsre Kanzlerin
Die Dominosteine Fallen, langsam aber sicher - wir sprechen uns wieder

Es schrieb Matzerath :)

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

29.12.2012 12:30
#9 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Der Streit um die "Armut" und den "Reichtum" ist hochemotional, weil die Frage der VERTEILUNG DES GESELLSCHAFTLICHEN REICHTUMS die ewig primäre Frage der Menschheit bleiben wird. Selbst die regelwütige Europäische Union (EU) hat sich bis heute nicht auf eine verbindliche Definition für ihre Mitgliedsstaaten geeinigt. Lediglich im Jahre 1984 hat der Rat der Europäischen Gemeinschaft (EG) einen ARMUTSBEGRIFF empfohlen: "Als arm gilt, wer über geringe materielle, kulturelle und soziale Mittel verfügt und damit von der Lebensweise ausgeschlossen ist, die in dem Mitgliedsstaat, in dem er lebt, als Minimum verstanden wird." Der ARMUTSBEGRIFF ist deshalb relativ und nicht vergleichbar. Deutschland mit seinem hohen Lebensstandard muß deshalb eine wesentlich höhere Armutsgrenze aufweisen als Griechenland oder Portugal. Auch die Setzung von sozialen Staatszielen kann die Wertigkeit verändern. Nach dem genannten EG-Armutsbegriff von 1984 war die wirtschaftlich schwächere DDR frei von Armut (wäre sie ein Mitgliedsstaat der EG gewesen), die wirtschaftlich stärkere BRD dagegen mit einer bereits erheblichen Armutsquote belastet.

stomatophylax Offline



Beiträge: 350

03.01.2013 18:43
#10 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Das Problem ist die willkürliche Festsetzung von sog. Armutsgrenzen. Diese haben mit echter Armut nichts zu tun, sondern dienen ausschließlich Propagandazwecken, man kann auch sagen der Aufhetzung gewisser Bevölkerungsschichten. Hier wird zum einen Neidkomplexen Vorschub geleistet und vor allem ein falsches Weltbild gepflegt: Aus welchem Grund sollen Arbeitsunwillige - also die tradionelle Klientel der Sozialämter - auch nur einen annähernd vergleichbaren Lebensstandard pflegen wie schwer arbeitende Steuerzahler?

Matzerath Offline



Beiträge: 160

03.01.2013 20:51
#11 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Zitat
Gepostet von stomatophylax
Aus welchem Grund sollen Arbeitsunwillige - also die tradionelle Klientel der Sozialämter - auch nur einen annähernd vergleichbaren Lebensstandard pflegen wie schwer arbeitende Steuerzahler?



Was sind das denn bitte für dumpfe Bildzeitungsparolen. Sowas kennt man aus schlechten Talkshows aus den Privaten oder von der FDP Da lebt wohl noch jemand in der 80/90ern

Es schrieb Matzerath :)

StWm Offline



Beiträge: 93

04.01.2013 10:28
#12 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Ich seh eigentlich auch nicht ein, warum jemand bei uns um ca 1200 € btto. arbeiten soll und dafür 1015 € netto bekommt, von denen noch die Kosten für die Netzkarte abgehen. Somit bleiben ca 980€übrig. Die "bedarfsorientierte" Mindestsicherung garantiert aber 850€ und diverse Begünstigungen, die der Arbeitende nicht in Anspruch nehmen kann (z.B. Sozialmärkte) weil die nur während der Arbeitszeiten geöffnet haben - meistens.

Aber dafür schieben wir jedem EU-Bürger (Rumänen, Bulgaren, Slowaken etc.) unsere Sozialleistungen in den A####.Die sind weit höher als in ihrer Heimat.

D.h. nicht, dass ich gegen diese Neumitglieder in der EU bin - wir haben eine rumänische Pflegerin für meinen Schwiegervater (angemeldet als Gewerbetreibende und sozialversichert).

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

04.01.2013 18:52
#13 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Der deutsche Staat als unser aller Gemeinwesen begibt sich jedes Jahr in eine Neuverschuldung (bei vorhandenen Altschulden von ca. 2,3 Billionen Euro), infolge zu geringer Steuereinnahmen ( bei einem Höchststeuersatz von 42 Prozent). Dagegen steht in Deutschland ein PRIVATVERMÖGEN in Höhe von ca. 12,5 Billionen Euro, davon ca. 5 Billionen Euro in Bargeld. Ein "armer" Staat mit "reichen" Bürgern muß zur Schlußfolgerung führen, daß dieses System nicht funktioniert! Die offenen Grenzen innerhalb der Europäischen Union lösen natürlich Wanderrungsbewegungen aus in Richtung der "Begüterten". Wer sich das als Staat alles leisten will (oder vermeintlich leisten muß) benötigt hohe Einnahmen für hohe Ausgaben. Höchststeuersätze bis nahe 55 Prozent, wie in Norwegen, führen auch nicht zur allgemeinen "Flucht" der einheimischen "Reichen" ins steuerniedrigere Ausland. Norwegen hat dafür einen sehr hohen sozialen Standard für seine Bevölkerung erreicht und gilt deshalb als beliebtes Einwanderungsland, auch für deutsche Jungakademiker.

Standortfeldwebel Offline



Beiträge: 235

04.01.2013 20:38
#14 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Und man kann drauf warten bis die Billionen in privaten
Händen staatliche Begehrlichkeiten wecken.
Wir werden schön dumm gucken wenn wir eines Morgens feststellen:
Die Banken sind geschlossen!
Und das, wenn es denn so kommt, wird von einem Tag zum anderen, quasi über Nacht stattfinden.

[ Editiert von Standortfeldwebel am 04.01.13 20:40 ]

Panzermann Offline




Beiträge: 128

05.01.2013 12:38
#15 RE: Die Schweizer riechen den Braten antworten

Zitat
Gepostet von Standortfeldwebel
Und man kann drauf warten bis die Billionen in privaten
Händen staatliche Begehrlichkeiten wecken.
Wir werden schön dumm gucken wenn wir eines Morgens feststellen:
Die Banken sind geschlossen!
Und das, wenn es denn so kommt, wird von einem Tag zum anderen, quasi über Nacht stattfinden.

[ Editiert von Standortfeldwebel am 04.01.13 20:40 ]



Also am besten die Kohle unter die Matratze tun und nicht zur Bank bringen. Gibt ja ehe keine Zinsen mehr...

Nicht Kleckern, Klotzen!

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