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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 91 mal aufgerufen
 Die Deutsche Demokratische Republik
C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.789

18.08.2008 22:24
RE: Militärverbindungsmissionen antworten

Zitat
Gepostet von von Cahlbutz
Ja, das wirkte auch noch nach Gründung von BRD und DDR nach.
Bis zur Wiedervereinigung residierten z.B. in Potsdam die drei westalliierten Militär-Verbindungsmissionen.
Deren Angehörige durften sich auch in der DDR und in Berlin (Ost) frei bewegen, zumindest so lange sie sich nicht für Militärobjekte, Truppenbewegungen und militärische Maßnahmen der NVA/GT der DDR aktiv interessierten. Dann traten in den Regel ihre sowjetischen Kollegen in Aktion.
Ich hatte öfter unfreiwillige Begegnungen mit diesen Kameraden und dabei waren speziell die Briten betont arrogant, unhöflich und rüde- überhaupt nicht gentlemanlike.



Diese Missionen steigerten sich teilweise bis ins Groteske.
Ein Jeep eingekeilt zwischen zwei Ural oder ähnliche Dinge.
Fotos gibt es leider so gut wie keine, weder im Netz noch sonst. Hast Du da eventl. was?

Gruß Alex

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AMRD Offline




Beiträge: 44

27.08.2008 23:21
#2 RE: Militärverbindungsmissionen antworten

es war eine der wenigen Möglichkeiten, Angehörige der Missionen zu hindern wegzufahren, da die Fahrzeuge exterritoriales Gelände war und nur Angehörige eine der Missionen diese betreten durfte bzw. andere festsetzen durften

Romeo ( gelöscht )
Beiträge:

25.10.2009 01:54
#3 RE: Militärverbindungsmissionen antworten

ich habe einmal mitgeholfen ein SMM-Fahrzeug in einem Sperrbezirk zu blockieren. Die Fahrzeuginsassen durften dann sechs Stunden warten, bis die Engländer die knapp 100 Km zur Überprüfung zurückgelegt hatten. Nach Aussage der MP waren die Insassen auf solche Zwangsaufenthalte vorbereitet, sprich Verpflegung für eine bestimmte Zeit vorhanden, entsprechende Utensilien für die Notdurft ebenso.

[ Editiert von Romeo am 25.10.09 2:46 ]

_robert_ Offline




Beiträge: 92

25.10.2009 15:50
#4 RE: Militärverbindungsmissionen antworten

Ja dem war so .
Die MVM der alliierten nutzten ihre Rechte und sie mißbrauchten sie auch , undzwar alle .
Es war einerseits eine legale Möglichkeit der gegenseitigen Aufklärung unter den Bedingungen des kalten Krieges , andererseits auch ein halblegales oder illegales Katz und Maus Spiel .

Tatsache ist , daß direcktes Eingreifen nur ( ich spreche jetzt vom Gebiet der DDR ) den sowj. Besatzungstruppen , und dann jeweils nur bei den Westmächten akreditierten sowj . Verbindungsoffizieren im Zusammenwirken mit sowj. Mil.-Staatsanwälten erlaubt war .

In der Praxis versuchte man , gemeinsam mit der VP , der HV II des MfS und dem Diensthabenden - System ( einschl. Wachen/Streifen ) die Wege der westl. MVM unter Beobachtung zu halten .
Und ließ möglichst nur in Ausnahmefällen normale NVA z. Bsp. Wege in Sperrgebieten blockieren .

Ich glaube mich zu erinnern , daß noch kurz vor Ende der DDR ein Major der US Mission in einem sowjet. Polygon erschossen wurde .

Gruß ! Robert

Laßt bloß den Krieg in Frieden !

Rainer 48 ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2009 21:14
#5 RE: Militärverbindungsmissionen antworten

Zitat
Gepostet von _robert_

Ich glaube mich zu erinnern , daß noch kurz vor Ende der DDR ein Major der US Mission in einem sowjet. Polygon erschossen wurde .


Hallo,
stimmt.
Katz- und Mausspiel war wirklich so, aber wenn ich in einem Geländewagen an einer Kasernenmauer vorbeifahre und nichts sehe, dann bringt das aber auch nichts. Der ganze "Besuch" war dann auch im Prinzip für die Katz, ausser man wollte wieder einmal die Wachsamkeit testen, bzw. sehen wie lange es dauert bis man im Sperrgebiet erwischt wird.
Gruss
Rainer

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