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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 64 mal aufgerufen
 Die Deutsche Demokratische Republik
C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

07.11.2014 15:28
25 Jahre Mauerfall - Gedenken zum 9. November antworten

statt den 25 Jahrestag dazu zu nutzen um wirklich zu gedenken und diesen Tag zu feiern, sich zu versöhnen,
werden alte Gräben wieder aufgerissen und gehetzt. Eheml. DDR- "Bürgerrechtler" wie Biermann oder
Gauck stellen sich zur Verfügung um dieses von den Medien inszenierte Spektakel auch noch mitzutragen.
Von echten Bürgerrechtlern aus der DDR ist leider nichts zu hören, da nicht gewollt oder bereits verstorben.
Was würde ein Stefan Heym, ein Robert Havemann oder ein Rudolf Bahro zu so etwas wohl sagen?
Selbst wenn, man würde es nicht hören wollen. Der 9. November wird aktuell zu 100% dazu mißbraucht um in der
Tagespolitik Stimmung gegen die Linke zu machen. Gedenken sieht anders aus!

Und Herr Biermann, wenn man sich als DDR-"Bürgerrechtler" feiern lässt, dann sollte man keinen
DDR-Opportunist und Mitmachern im Bundestag die Hand schütteln. Nicht nur durch Ihre menschenverachtenden
Äußerungen, sondern auch durch das Händeschütteln mit der eheml. FDJ Sekreträrin Merkel haben Sie jegliche
Glaubwürdigkeit verloren. Willkommen im Establishment der BRD Herr Biermann!


Gruß Alex

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Ein Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

08.11.2014 08:56
#2 RE: 25 Jahre Mauerfall - Gedenken zum 9. November antworten

Der Meinung von ALEX schließe ich mich inhaltlich an!
Sogar der 25. Jahrestag der Maueröffnung wird instrumentalisiert, die Wahl eines Ministerpräsidenten der LINKEN in Thüringen am 05.Dezember 2014 noch in "letzter Minute" zu verhindern. Die SPD-Führung erwägt sogar dafür ein "Duldungsverhalten" mit der AfD (!) im Landtag einzugehen.

Der Auftrags-Auftritt von WOLF BIERMANN im Deutschen Bundestag vom 07.November 2014 war mehr als peinlich!
Sein Versuch, sich als "Haßprediger gegen die linke Drachenbrut" seinen jetzigen Herren (erneut) anzubiedern, kann nur ein mitleidiges Kopfschütteln hervorrufen.
Dieser einst von mir ebenfalls tief verehrter DDR-Künstler ist leider zu einem "Clown" des Kapitals degeniert.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

08.11.2014 08:59
#3 RE: 25 Jahre Mauerfall - Gedenken zum 9. November antworten

... natürlich soll es "degeneriert" heißen - aber vielleicht lag mir eine "Steigerungsform" dieses Begriffes im Sinn ...

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

05.01.2015 13:38
#4 RE: 25 Jahre Mauerfall - Gedenken zum 9. November antworten

Wie sieht das Forum die Aussage des ZDF-Dreiteilers TANNBACH-SCHICKSAL EINES DORFES ?
Der erste Teil betonte das verblassende Schwarz-Weiß-Bild "Guter Ami, böser Russe!" - hat aber auch gezeigt, wie widerständig ein nicht geringer Teil der Deutschen sich den selbsternannten "Befreiern" aus West und Ost entgegenstellte.

Der ZDF-Dreiteiler ist nicht zufällig an den Start des Jahres 2015 gestellt worden. Die geplante Jubelfeier zu 25 JAHRE DEUTSCHE EINHEIT muß medial langfristig vorbereitet werden! Paßt auch gut zur Propaganda des Zweiten Kalten Krieges gegen die "Moskowitischen Erzschurken", die immer wieder die Existenz des Abendlandes bedrohen.

Glücklicherweise werden die "realen" Erinnerungen von gestern und heute, in unseren Familien (kaum beeinflußbar von außen), "intern" weitergegeben.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

05.01.2015 22:28
#5 RE: 25 Jahre Mauerfall - Gedenken zum 9. November antworten

Man hat den Eindruck je weniger Zeitzeugen es gibt, um so mehr biegen sich die Balken.

Leider habe ich den 1. Teil verpasst, daher kann ich nur zum 2. etwas sagen. 6 Monate nach Kriegsende marodierende Russen so darzustellen ist/war kaum real, aber in Anbetracht der aktuellen Situation sicher gewollt.
Altnazis und Großadlige als Opfer darzustellen hat schon Gschmäckle.
Nun habe ich in meiner Familie zufällig Verwandtschaft in der Oberlausitz welche zum Kriegsende nicht unerheblichen Land- und Hofbesitz hatten. Anders als im Film wurde dieser nie angetastet, erst im Zuge der Kollektivierung gab mein Onkel einen Teil freiwillig ab. Seine Plantagen hatte er bis zum Ende der DDR 1989! Was im Film gezeigt wurde war Großbesitztum welcher über 100 ha enteignet wurde.

Größter Nonsens war die "Tatsache", daß ein örtlicher Kommandeur befugt war die Demarkationslinie zwischen den Zonen zu verändern und das noch gegen Bestechung für 18 Dollar pro Haus. Herrje...

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

08.01.2015 11:26
#6 RE: 25 Jahre Mauerfall - Gedenken zum 9. November antworten

Nun ist auch dieser "Drei-Teiler" überstanden: über 6 Millionen Zuschauer soll jede "Sendung" angezogen haben. Kleine "Zugeständnisse" an die historische Wahrheit sind dabei durchaus gemacht worden.
Im Tenor bleibt jedoch die Aussage bis zum letzten Bild bestehen: "Guter Ami, böser Russe!" und ab Teil 2 auch "Gute BRD, böse DDR!"

Der Film wurde übrigends in Tschechien gedreht. Nur der Drehkosten wegen?
Die Funktion (innerhalb der Handlung) des Wehrmacht-Majors und Gutsbesitzers von STRIESOW blieb mir im ganzen Film unklar. Das Schweigen des Bösen (im Deutschen)? Wer kann mir hierbei "aushelfen?"

Ausgemachter Blödsinn war die "uniforme Teilung" der Dorfjugend in BGS- und Grenzpolizei-Angehörige. In der Realität wäre so etwas gar nicht zugelassen worden (von beiden Seiten aus).
Der sowjetische Garde-Oberstleutnant (im Teil 3 Garde-Oberst) schien seit Kriegsende seinen Uniformrock nicht gewechselt zu haben. So arm war die Sowjetarmee nun wirklich nicht!

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

09.11.2015 10:19
#7 RE: 25 Jahre Mauerfall - Gedenken zum 9. November antworten

Wieder muß ein 09.NOVEMBER in Deutschland "begangen" werden. Inzwischen zum - SCHICKSALSTAG DER DEUTSCHEN - erhoben, "bedient" er fast jede politische Ausrichtung.

Die LIBERALEN gedenken der Hinrichtung von ROBERT BLUM (1848), die KOMMUNISTEN an den Beginn der NOVEMBERREVOLUTION (1918), die NATIONALSOZIALISTEN an das Ende des HITLER-LUDENDORFF-PUTSCHES (1923) und an die GRÜNDUNG DER SS (1925), (alle sich so nennenden) ANTIFASCHISTEN an den Beginn der KRISTALLNACHT (1938) und alle DDR-BÜRGER (sowie zahlreiche Bürger der Alt-BRD) an den TAG DER MAUERÖFFNUNG (1989).

Für die vor ihrem Volk gescheiterte SED-Führung war es auch der "Tag der Selbstrettung", nach der Losung: Lieber in "Schutzhaft beim Klassenfeind" in Sicherheit als vor einem möglichen "Volksgerichtshof der Bürgerrechtler" - mit einem dort schmerzendem Urteil - sich rechtfertigen müssen!
Dieser Ost-West-Deal der "Eliten" hat auch glänzend funktioniert: die DDR-Genossen "entriegelten" die Tore von innen, die BRD-Herren kassierten die (reichlich vorhandene) Beute im nun "gemeinsamen" Haus.

So konnte der 09.November in Deutschland auch KEIN Nationalfeiertag werden! Die Zerrissenheit der Deutschen ist kein Grund zum Feiern. Diese Zerrissenheit besteht auch gegenwärtig und wird mit der Teilung in "Hell- und Dunkeldeutschland" von höchster Stelle aus (GAUCK) befördert.

Matzerath2 Offline



Beiträge: 78

09.11.2015 17:15
#8 RE: 25 Jahre Mauerfall - Gedenken zum 9. November antworten

Ich kann das ganze Gesabbel um den 3. Oktober und 9. November nicht mehr hören... Die Tage werden nur dazu benutzt um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken und um dem Volk(Pack?) wieder und abermals nahe zu bringen, was für ein Unrechtsregime doch die DDR war. Man sollte sich lieber um die heutigen Probleme kümmern !!!

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