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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 108 mal aufgerufen
 Bewaffnung und Ausrüstung
C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

22.01.2015 22:39
Die Wunderwaffen im Einsatz antworten

Gern werden heute die Wunderwaffen welche auf deutscher Seite entwickelt wurden verächtlich von den deutschen Historiken belächelt.
Fakt ist aber auch, daß darunter einige bahnbrechende Entwicklungen waren und in anderen Ländern das weit mehr Würdigung findet.
Laßt uns hier mal zusammentragen, was tatsächlich noch zum Einsatz kam, auch wenn es nur Prototypen waren.

Ich beginne mal:

Nachsichtgeräte wie z.B. das SdKfZ 251/20 mit 60-cm-Infrarotscheinwerfer „UHU“ auf Ausf. D, zur Unterstützung von Panzern mit passiven IR-Nachtsichtgeräten.



oder das Zielgerät 1229, auch bekannt unter seinem Trivialnamen Vampir, war ein aktives Nachtsichtgerät, entwickelt im Zweiten Weltkrieg für die Wehrmacht für die Montage auf dem Sturmgewehr 44, um damit ausgestatteten Soldaten eine gewisse Nachtkampffähigkeit zu verleihen.
Vampirgeräte wurden zum ersten Male im Februar 1945 benutzt, obwohl die Produktion der Geräte bereits seit Anfang 1944 im kleinen Rahmen lief. Bis zum Kriegsende wurden nachweislich 310 Einheiten an die Wehrmacht geliefert, die sie hauptsächlich an der Ostfront einsetzte. In Berichten von Zeitzeugen kann man von „Scharfschützen, die nächtens mit großen, nicht leuchtenden Scheinwerfern, montiert auf ebenso enorme Zielfernrohre Jagd auf Gegner machten“ lesen. Ähnliche Geräte wurden ebenso auf MG34- und MG42-Maschinengewehre montiert.

Quelle: wiki

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

23.01.2015 09:33
#2 RE: Die Wunderwaffen im Einsatz antworten

Ein guter Auftakt, um in unserem Forum auch wieder "militärischer" zu werden!!
Ein deutscher WK-II-Veteran (Panzerfahrer,Panzerkommandant) konnte mir über den gemeinsamen Einsatz des "UHU" mit PANTHER-Panzern im Nachtgefecht berichten. Diese Art der "unsichtbaren" Nachtkampffähigkeit beherrschte nur die Wehrmacht zum Kriegsende!
Die alliierten Gegner konnten dafür lediglich Fla-Scheinwerfer "zweckentfremden": bei den Briten als "Reflex- bzw. Streulicht" gegen tiefhängende Wolken, bei der Roten Armee im direkten, "blendenden" Anrichten. Diese Anwendung ließ allerdings die Angreifer als "Scheren-Schnitte" erscheinen und wurde dadurch zur ungewollten "Zielhilfe" für die Verteidiger (s. Beispiel SEELOWER HÖHEN 1945).

Der genannte Veteran bestätigte mir auch die Existenz von 7,5-cm-Spezial-Munition im PANTHER zur Bekämpfung der STALIN-Panzer - unter Verwendung von ABGEREICHERTEM URAN!

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

26.01.2015 13:07
#3 RE: Die Wunderwaffen im Einsatz antworten

Die Messerschmitt Me 163 „Komet“ (Spitzname „Kraftei“) war ein Objektschutzjäger mit Raketenantrieb der Messerschmitt AG.

Das Fluggerät gehörte zu den propagierten „Wunderwaffen“ des „Dritten Reichs“ zur Erreichung eines deutschen „Endsiegs“. Es war das erste Flugzeug, das die 1000-km/h-Marke überschritt. Die Me 163A V4 erreichte am 2. Oktober 1941 eine Geschwindigkeit von 1003,67 km/h.

Die mit der Me 163B V18 erzielten 1130 km/h wurden von Neville Duke offiziell erst im Jahr 1953 in einer Hawker Hunter F Mk3 mit 1171 km/h übertroffen.

Quelle: Wiki

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C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

31.01.2015 16:36
#4 RE: Die Wunderwaffen im Einsatz antworten

Die U-Boot-Klasse XXI, offiziell Typ XXI genannt, war eine deutsche U-Boot-Klasse, die von 1944 bis 1945 gebaut wurde.

Unter Wasser mit weit höherer Geschwindigkeit und der Option nie auftauchen zu müssen waren Sie im Grunde die ersten echten U-Boote und nicht nur Tauchboote wie z.B. der VIIC Typ.

Wie heute auch noch wurden diese Boote in Sektionen gebaut.

Massenhaft kamen diese Boote nach dem Krieg bei der Royal Navy zum Einsatz und ebenso bei der UdSSR oder Frankreich.
Das erste Atom-U-Boot der USA war quasi ein Boot Typ XXI mit Reaktorantrieb. Der Typ XXI war richtungsweisend für die Entwicklung neuer U-Boote.

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C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

03.02.2015 23:21
#5 RE: Die Wunderwaffen im Einsatz antworten

U 480 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII C, das im Zweiten Weltkrieg von der Kriegsmarine eingesetzt wurde. Es gilt als das erste im Fronteinsatz verwendete Tarnkappen-U-Boot der Welt.

Zu den technischen Besonderheiten von U 480 zählten die Beschichtung der Außenhaut mit Gummimatten (Deckname Alberich, nach der gleichnamigen Figur mit Tarnkappe aus dem Nibelungenlied). Die Beschichtung aus aufgeklebtem, synthetischem Gummi in Plattenform aus 2 Schichten von je 2 - 2,5 mm Stärke diente zur möglichst völligen Unterdrückung von eigenen Unterwasserechos bei Schallortung durch Sonaranlagen feindlicher Schiffe. Weitere technische Besonderheiten waren der Schnorchel, wodurch das Boot auch getaucht mit Dieselmaschinen fahren konnte, sowie neue akustische T-5-Torpedos vom Typ Zaunkönig.

Quelle Wiki

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C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

21.10.2016 12:33
#6 RE: Die Wunderwaffen im Einsatz antworten

Im Gegensatz zur einstufigen A4, die flüssigen Sauerstoff und Alkohol als Raketentreibstoff verwendete, war die Rakete Rheinbote eine vierstufige Feststoffrakete. Sie wurde von der Firma Rheinmetall aus dem zweistufigen Vorläufer „Rheintochter“ 1943/44 entwickelt und in der Raketenerprobungsstelle Rumbke erprobt. Im Unterschied zur A4, die eine Sprengladung von 1 t über 300 km weit tragen konnte, konnte die Rheinbote nur eine Sprengladung von 25 kg über eine Strecke von 220 km transportieren. Die Rakete Rheinbote wurde im November 1944 im Kriegseinsatz verwendet. 220 Flugkörper wurden auf Antwerpen verschossen. Quelle: wiki

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

28.10.2016 14:03
#7 RE: Die Wunderwaffen im Einsatz antworten

Das deutsche Raketenprogramm wurde frühzeitig begonnen (in der Reichswehr ab Frühjahr 1930) und zu spät (ab Juli 1943) wirklich "ernst" genommen. Die Luftüberlegenheit der Anglo-Amerikaner hätte empfindlich beeinträchtigt werden können durch den Einsatz von Fla-Raketen und Luft-Luft-Raketen der Abfangjäger. Mitte September 1942 wurde mit der Entwicklung von deutschen Fla-Raketen begonnen. Der Erststart erfolgte jedoch erst Ende Februar 1944! Erst mit der Übernahme durch die Waffen-SS (nach dem 20.Juli 1944) konnte die Raketenwaffenentwicklung erheblich beschleunigt werden! Doch da war es bereits militärisch zu spät, "entscheidende Wendungen" zu erreichen.

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