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Dieses Thema hat 17 Antworten
und wurde 174 mal aufgerufen
 NATO-Streitkräfte
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C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

26.03.2015 00:35
Die französischen Gebirgsjäger und Absturz von 4U9525 antworten

Nach dem Absturz der deutschen A320 in den Alpen tragen die französischen Gebirgsjäger einen nicht unerheblichen Teil der Bergungsarbeiten.
Sind die Gebirgsjäger für solche Aufgaben ausgerüstet bzw. trainiert? Gibt es bei den französichen Gebirgsjägern Pioniereinheiten? Es gibt zwar keine großen Wrackteile, aber eine solche Masse an Trümmern zu Bergen stellt die Jungs sicher vor eine nicht alltägliche Aufgabe.

Das Bergen der Leichen dürfte selbst gestandenen Soldaten einiges abverlangen.



Gruß Alex

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Matzerath2 Offline



Beiträge: 78

26.03.2015 17:31
#2 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Viel interessanter die Tatsache, daß man reichlich 48 Stunden nach Absturz die Ursache kennt...
Warum geht das bei MH017 nicht...?

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

27.03.2015 10:10
#3 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Frankreich verfügt, entsprechend seiner Oberflächenstruktur, über gut ausgebildete militärische und paramilitärische Gebirgseinheiten: den CHASSEURS ALPINE, den Hochgebirgszügen der GENDARMERIE NATIONALE und das(für das Absturzgebiet Barcelonette zuständige) 2. PIONIER-FREMDENREGIMENT (Stab in Saint Christol)der FREMDENLEGION.

Auch für mich auffällig waren die schnellen "Erklärungen" der mit der Untersuchung beauftragten Marseiller Staatsanwaltschaft zum "offensichtlichen Pilotenversagen" des Fluges 4 U 9525 von Barcellona nach Düsseldorf.
Der nervös (aber nicht gefühlvoll) wirkende leitende Staatsanwalt BRICE ROBIN will aus den Aufzeichnungen eines beschädigten(!) Stimmen-Recorders den genauen Hergang im Cockpit des Airbus 320 herleiten können.
Warum ist diese Ton-Aufzeichnung (bisher) nicht veröffentlicht worden? Warum hat gerade die US-amerikanische Presse diese Absturz-Annahme zuerst propagiert? Der (technische) Flug-Schreiber ist bisher nicht gefunden worden. Warum wohl nicht ? Für die nächtliche "Absperrung" eines unübersichtlichen, zwei Hektar großen Trümmerfeldes werden 5 (in Worten fünf) Gendarmen eingesetzt ...

Seit Jahrzehnten liefern sich die französisch-deutsche AIRBUS 320-Familie und die US-amerikanische BOEING 737- Familie einen erbitterten Absatzkampf auf dem weltweiten Markt der zivilen Mittelstrecken-Flugzeuge.
Bekanntlich hört auf diesem Gebiet "jede Freundschaft auf", wenn es um Milliarden an Euro oder Dollar geht! Darin eingeschlossen die Millionen an (möglichen) Bestechungsgeldern, wie es in "diesen elitären Kreisen üblich geworden ist.
Jedes technische oder personelle Versagen während des Flugbetriebes beeinflußt den Verkaufserfolg. Dabei wird der Ausfall von Technik weit höher bewertet!

Für uns Bürger wirken solche (gefühlten) "Manipulationen" abstoßend. Die eine "Aufklärung" erfolgt in Tagen, die anderen (wie der Flug MH 17) nicht einmal nach einem Jahr.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

27.03.2015 12:17
#4 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Ja Kai, über die zitternden Hände das franz. Staatsanwaltes war ich auch etwas verwundert. Sowas kennt man nur aus Pressekonferenzen von Putschregierungen die kurz vor dem Aus stehen. Auch verwunderlich sind die Aussagen aus dem eheml. Umfeld des Copiloten. Aus dem Fliegerverein kommen ausschließlich Stimmen wie: "Das können wir uns nicht vorstellen". Ich denke auch, das hier ein Sündenbock sich (tot) nicht mehr zur Wehr setzen kann. Der Flugschreiber wird nie gefunden, dessen bin ich mir fast sicher. Der Schuldige steht fest. Was wirklich geschah werden wir nie erfahren.
Traurig für die Hinterbliebenen. Die Hetzte in der Bildzeitung fing gestern Abend schon an, ohne Ermittlungen abzuwarten.
Eine ähnliche Kampagne haben wir damals mit Turborolf erlebt. Jahre später wurde festgestellt, daß er unschuldig war. Dank BILD war das Leben des Rolfs aber bereits ruiniert.

Gruß Alex

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Matzerath2 Offline



Beiträge: 78

27.03.2015 16:14
#5 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Fragt doch mal beim nächsten Arztbesuch euren Hausarzt, wie die Atemgeräusche bei einer Ohnmacht sind.
Die können da nämlich auch noch gut vernehmbar sein. Die Audiodatei beweist also null und nichts!

Den eingeleiteten Sinkflug kann man nur mit der Blackbox klären. Mal sehen ob man sie finden will...irgendwas stinkt da schon wieder ganz gewaltig zum Himmel...

Hat schon jemand Brandspuren von den Tonnen an Kerosin gesehen? Das eine Mirage 2000 zu dem Airbus aufgestiegen ist hört man bei uns auch nicht... da braucht es (wieder mal) ausländische Zeitungen...

Bei jedem Flugzeugabsturz ist zumindest etwas übrig. Der Airbis ist aber quasi pulverisiert! Ohne Brandspuren.

Flugzeugabstürze sind DAS Mittel der Wahl der USA...
Ein zitternder Staatsanwalt, ein mit Tränen in den Augen habender Bundespräsident und Mutti war vor kurzem in Moskau und zieht was die Ukraine angeht auch nicht mehr so mit...Hier ist ganz gewaltig was im Busch!!! In absehbarer Zeit wird es wieder einige Selbstmorde in den Reihen der Ermittler geben...
Vieleicht wurde das Wartungspersonal für 4U9525 ja auch vom CIA gestellt...die USA stehen vorm Kollaps und denen ist alles zuzutrauen um Nationen wieder willig zu machen !

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

28.03.2015 10:52
#6 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Es kann nur noch als Trauerspiel gesehen werden: das Agieren "unserer" Politiker und "ihrer" Revolver-Presse!
Nichts ist bewiesen, aber alles kann und darf behauptet werden. Wo leben wir eigentlich ?

Die ehemaligen Kameraden des "Unglückspiloten" aus der Segelflieger-Schule und die Kollegen der Piloten-Vereinigung haben die notwendige Sachlichkeit bis jetzt nicht verloren. Das verdient Respekt.

Die "Schreier" und "Schmeichler" dagegen, mußten sich bereits zähneknirschend der Wahrheit stellen.
Das Vier-Augen-Prinzip im Cockpit einer fliegenden Maschine war ja über Jahrzehnte lang vorgeschrieben und wurde aus Kostengründen (!) abgeschafft. Damals gab es sogar einen Flug-Ingenieur in der Crew, der auch das Steuerhorn bedienen konnte und im Notfall auch durfte.

Im Fernverkehr der Straße war es lange Zeit Vorschrift, einen Beifahrer mitfahren zu lassen. Der wurde dann auch aus Kostengründen "gestrichen." Dafür gibt es jetzt mehr tote Fernfahrer.

Im Schiffsverkehr waren "Stamm-Besatzungen" üblich. Heute verstehen sich sprachlich selbst die Offiziere auf der Kommando-Brücke schwer, weil sie "international" sind - aus Kostengründen.

Sind das alles nicht verhängnisvolle Parallel-Entwicklungen, die in einen - wie auch immer gearteten - Untergang führen müssen?

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

28.03.2015 15:32
#7 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Bauernopfer welche sang- und klanglos hingenommen werden, alles für den Profit, koste es was es wolle. "Die Märkte" und Aktionäre müssen zufrieden sein, der Mensch ist egal. Das betroffene Geheuchel der Obrigen (Versantwortlichen) kann man sich dann auch ersparen.
Die Lufthansa ist da nur ein Beispiel unter allen Branchen. Fliegen ist zur Massenware verkommen, wie alles andere auch.
Billigtum hat seinen Preis, sei es Qualität oder Sicherheit. Immer billiger, immer schneller und das geht auf Dauer nicht gut.

Ich warte nur auf den Tag an dem so ein Luxuskreuzer absäuft und da dann auch das Gejammer losgeht, ob es denn richtig sei überhaupt so viele Menschen auf ein Schiff zu pferchen. Bei den Fernbusen gab es auch schon genügend Unfälle mit Toten, da ist die selbe Problematik.

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

30.03.2015 08:57
#8 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Ein derartiger "Probelauf" für einen "Luxuskreuzer" war doch bereits erfolgreich verlaufen: vor der Insel Giglio mit der COSTA CORDALIS (4.200 Menschen an Bord) unter ("Kapitän Feigling" - BILD.de) FRANCESCO SCHETTINO.

Es ist nur noch eine Frage des "richtigen" Zeitpunktes: the show must go on ...

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

30.03.2015 10:28
#9 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Wie nicht anderes zu ewarten, geht nun heute das Palaver über den "nichtauffindbaren" Flugschreiber los. Dieses wird sich nun einige Tage/Wochen fortsetzen, bis sich "Experten" in den üblichen TV-Runden einfinden werden um die abenteuerlichsten Gründe zu erklären warum man den Flugschreiber denn nicht finden könne... Wieder einmal Schema-F der üblichen deutschen Journalisten-Rhetorik.
Der gemeine Bürger wird sich von diesem Treiben nur noch angewidert abwenden.

Gruß Alex

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C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

30.03.2015 15:30
#10 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Keine 5 Stunden nach meinem Beitrag ist die Erklärung für das "Nichtauffinden" des 2. Flugschreibers erstmals am Horizont erkennbar. Auf ARD wurde soeben berichtet, es seien massenhaft Trophäenjäger im Gebiet unterwegs. Das wird auch die Schlussbegründung werden warum man den Flugschreiber letzten Endes nicht gefunden hat.

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

31.03.2015 09:48
#11 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Wer sich alles unter der Bezeichnung "Trophäenjäger" verbergen kann, benötigt - "unter uns" gesagt - wohl keine weitergehende Erklärung ...

"Abenteuer Luftfahrt", wie aktuell diese Bezeichnung aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts (!) wieder geworden ist.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

02.04.2015 18:25
#12 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

So, den Schreiber hat man nun doch noch finden wollen, wir werden sehen. Abenteuerlich die heutige TS Meldung, nachdem der Copilot mit seinem Tablet nach Selbstmordmethoden gegoogelt hätte. Abenteuerlich deshalb, da er im gleichem Atemzug nach der Funktion der Türverriegelung gegoogelt haben soll. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen, ein ausgebildeter Pilot sucht im Internet nach der Funktionsweise der Cocpittür. Und der Zimmerman sucht im Netz nach der Funktion seines Hammers?

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

03.04.2015 08:59
#13 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Wer seine "Getreuen" bei BILD.de und RTL zu finden weiß, kann solche "Sensationen" in die Welt setzen.

Erinnert sei an den Lustspielfilm DIE TOLLKÜHNEN MÄNNER IN IHREN FLIEGENDEN KISTEN (USA-Produktion), wo ein preußischen Oberst der Infanterie ("Ein deutscher Offizier kann alles!") erzwungenermaßen zum Pilot eines Doppeldeckers wurde. Dabei bediente er sich eines Flieger-Handbuches, das er in der der Maschine fand.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

03.04.2015 14:52
#14 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Keine 12! Stunden nach Fund des 2. Flugschreibers ist dieser ausgewertet und die Theorie des Suizids bestätigt.
Während man für die eine Auswertung des einen Flugschreibers Monate oder gar Jahre braucht hat man diesen nun in 12 Stunden ausgewertet?

Qui nimium probat, nihil probat.

Guß Alex

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C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

07.04.2015 15:04
#15 RE: Die französischen Gebirgsjäger antworten

Am Wochenende hatte ich die Möglichkeit mich mit einem eheml. Lufthansa Bordingenieur zu unterhalten.
Die Sache mit dem Kerosin ist leicht zu erklären. Die Flugzeuge werden nur für die Strecke aufgetankt welche sie auch tatsächlich fliegen plus eine Reserve für einige Runden in der Warteschleife bzw. einen Ausweichflughafen. Also war die Kerosinmenge beim Absturz sehr gering. Er sagte mir auch, daß sich das Kerosin bei der Geschwindigkeit mit dem das Flugzeug aufgeprallt ist nicht entzündet.

Was er allerdings sehr in Zweifel zog war die Audioaufnahme. Er sagte mir, daß das Grundgeräusch im Cockpit so hoch ist, das niemals Atemgeräusche zu hören sind, selbst wenn der Pilot ein Headset trägt.

Gruß Alex

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Alexander Schrödter
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