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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 46 mal aufgerufen
 Die Wiedervereinigung
C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

22.06.2015 11:45
Alexander Schalck-Golodkowski ist tot antworten

Heute dürfte ein Aufatmen durch die CDU/CSU Reihen gehen.
Alexander Schalck-Golodkowski ist tot, der letzte aus der DDR-Reihe, der hätte auspacken können.

Er war der Devisenbeschaffer der DDR: Alexander Schalck-Golodkowski. Nun ist der ehemalige Funktionär im Alter von 82 Jahren gestorben. Das teilte sein Verlag Edition Ost in Berlin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

http://www.tagesschau.de/inland/schalck-...ki-tod-101.html

Gruß Alex

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Ein Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

22.06.2015 16:16
#2 RE: Alexander Schalck-Golodkowski ist tot antworten

Er war zuerst Oberst des MfS der DDR, mit der Gehaltsgruppe eines Generals. In den aktuellen Verlautbarungen "unserer" Medien zu seinem Tod wird das nicht (mehr) genannt. Ist doch interessant, oder?
Die Frage bleibt, ob Herr SCHALCK-GOLODKOWSKI "Diener zweier Herren" war. Seine "Wohlverwahrung" in Bayern nach der Wende - unter dem Schutzschirm der Familie STRAUß - könnte (!) darauf hinweisen.

Der bis heute propagandistisch aufgeblähte "DM-Milliarden-Kredit an die DDR" hat doch offensichtlich, von 1983 bis 1989, die "Existenz der DDR" verlängert. Welcher Staat kann heute noch so sparsam wirtschaften?

Interessant wäre es natürlich, wenn diese graue Eminenz der deutsch-deutschen Geschichte "brisante Dossiers" hinterlassen hätte ...

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

24.06.2015 11:50
#3 RE: Alexander Schalck-Golodkowski ist tot antworten

Der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK (MDR) - der Spezialsender für "Ossis" - brachte am 22. Juni 2015 eine durchaus sehenswerte Dokumentation unter dem Titel "Der Milliardendeal - Strauß und die DDR" im Spähtprogramm (!). Hier wurde besonders die Rolle des "Hausfreundes" der Familie STRAUß, SCHALCK-GOLODKOWSKI, gewürdigt.

Die eine Milliarde DM von 1983 war ein "freiverfügbarer Kredit" für die SED-Führung der DDR, also ein Dispo-Kredit mit 5 Prozent Zinsen auf 5 Jahre Laufzeit. Die Besicherung erfolgte über die Transitgebühren der BRD an die DDR. Der Nachweis über gegenseitig gewährte Provisionen sei (so die Dokumentation) nicht nachweisbar.

Die Auswahl von Herrn SCHALCK-GOLODKOWSKI, als Gesprächspartner für Herrn STRAUß, kann wohl dem Talent eines MARCUS WOLFF (Chef HVA des MfS) zugesprochen werden. Mental waren diese "vollschlanken" Herren miteinander sehr verwandt, nicht nur bei "Speis und Trank." Immerhin wurde FRANZ-JOSEF STRAUß als möglicher Kanzler der Bundesrepublik Deutschland angesehen ...

Den "Großen Brüdern" in Moskau und Washington wird dieser " innerdeutsche Sonderweg" gar nicht gefallen haben.
Selbst dem "Reformer" GORBATSCHOW mißfielen derartige West-Neigungen des "Genossen Honecker" außerordentlich! Darum erhielt EGON KRENZ auch die Erlaubnis aus Moskau, ERICH BHONECKER wegzuputschen. Der plötzliche Tod des Herrn STRAUß fiel auch in die Schlußphase der DDR: ein Schalck, wer arges dabei denkt ...

Doch der MILLIARDEN-KREDIT (so auch die Aussage in der besprochenen MDR-Dokumentation) wurde bis 1988 pünktlich und vollständig von der DDR beglichen - "Klappe zu, Affe(n) tot!"

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