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Dieses Thema hat 52 Antworten
und wurde 453 mal aufgerufen
 aktuelle Tagespolitik
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Standortfeldwebel Offline



Beiträge: 235

06.01.2016 18:03
#31 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

Kameraden was sagt ihr zu Köln?
Es hat ja nicht lange gedauert bis die Herren Migranten zugeschlagen haben!
Ich könnt vor Freude aus der Haut fahren!!!!!!!!!
Habt ihr den GdP´ler jammern hören von wegen "Wasser auf die Mühlen der Rechten"?
Fragt man den einen oder anderen Polizisten unter vier Augen und inoffiziell dann gibt er
zu daß es Anweisungen von "oben" gibt Straftaten von Migranten und/oder Flüchtlingen
"unter den Teppich zu kehren"!
Scheint in Köln wohl auch der Fall gewesen zu sein, denn warum hat es vier Tage gedauert bis die Sachlage dort und auch in Stuttgart und Hamburg bekannt gegeben wurde?
Bis man dann gemerkt hat : Öha, so einen großen Teppich haben wir ja gar nicht daß das alles drunter passt.
Ich warte jetzt nur noch darauf daß man Straftäter mit Migrationshintergrund und
"DEUTSCHEM PASS" präsentiert und mitteilt:
Es waren ja gar keine Migranten oder Flüchtlinge sondern DEUTSCHE!

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

07.01.2016 09:51
#32 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

Den letzten Satz in diesem Kommentar von STANDORTFELDWEBEL hätte ich fast von "unseren GEZ-Medien" erwartet, im Stil von: "Verkleidete Rechtsradikale von ProKöln, AfD und NPD provozierten Konflikte, um Migranten zu verunglimpfen! Mit Hilfe von Körperschminke und Perücken wurde das Äußere von Arabern und Afrikanern nachgeahmt. Zielgerichtet sind blonde Frauen angegriffen worden, um einen "Volkszorn" unter der einheimischen Bevölkerung zu entfachen."

Doch die Ereignisse in Köln,Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf (und wo noch?) sprechen deutlich eine andere Sprache!
Im Schutz der deutschen Großstädte formiert sich zunehmend eine Bandenkriminalität, die von den Verwerfungen und Widersprüchen in unserer Gesellschaft lebt. Die Politik versucht das zu leugnen - durch Verschweigen, durch Verharmlosen und durch Belügen der Öffentlichkeit.
Das jüngste Beispiel des Straßenterrors von Köln steht dafür exemplarisch! Erst wurde gelogen (keine Vorkommnisse in der Silvesternacht), dann verharmlost (Jugendliche, die über die Stränge geschlagen haben und deren Identität nicht feststellbar ist) und dann verschwiegen (nach den bis jetzt gestellten ca. 160 Anzeigen bei der Polizei sind als Täter AUSSCHLIEßLICH AUSLÄNDER benannt worden). Fünf Tage danach erfolgte erst die vollständige "Medienfreigabe" zur Veröffentlichung dieser Übergriffe!
Die hilflosen Stellungnahmen der Oberbürgermeisterin REKER und des Polizeipräsidenten ALBERS sprechen ebenfalls für sich!

In "normalen" Zeiten würden beide "Repräsentanten" zurücktreten MÜSSEN! Doch der Straßenterror von Leipzig am 12.12.2015 (hier waren es Anarchisten und Asoziale, die sich als ANTIFA ausgaben) zeigte bereits die "Standfestigkeit unserer politischen Klasse": der dortige Oberbürgermeister JUNG und der Polizeipräsident MERBITZ sind bis heute im Amt!

Standortfeldwebel Offline



Beiträge: 235

08.01.2016 19:01
#33 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

Den Polizeipräsidenten von Köln hats grad derbröselt!

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

09.01.2016 09:46
#34 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

Immer wieder beeindruckend, wenn "Partei-Freunde" wechselseitig ihre "Schleudersitze" auslösen!

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

10.01.2016 16:51
#35 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

Ich denke wir sind im Moment an dem Punkt bei welchem die DDR im Sommer 1989 war. Die Anzeichen sind extrem.

Gruß Alex

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Ein Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

11.01.2016 09:51
#36 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

ALEX, so sehe ich das auch: die da OBEN können nicht mehr und die da UNTEN wollen nicht mehr!

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

13.01.2016 20:01
#37 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

Taharrush gamea, so nennt sich das "Spiel" welches in Großstädten zu Silvester großen Anklang bei uns in Deutschland fand:

https://de.wikipedia.org/wiki/Taharrush_gamea

Willkommen im Jahr 2016, in Deutschland, in Europa. Schöne neue Kultur. Ist dieser Begriff bei uns in den Medien einmal gefallen?

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

14.01.2016 09:29
#38 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

Dieser Begriff wurde bis heute in keine deutsche Diskussion eingebracht, weder durch unsere geschwätzigen "Polit-Professoren" in Talk-Runden noch von den "Edel-Federn" der Staatsmedien. Von unseren "Politikern" ganz zu schweigen!

TAHARRUSH GAMEA dürfte in einer "CIA-Giftküche" entwickelt worden sein, mit der Zielstellung der inneren DESTABILISIERUNG eines muslimisch geprägten "Opfer-Staates", der sich eben nicht mehr bedingungslos der Hegemonie der USA unterwerfen will. Die "Verwüstung" dieser Staaten wird dabei billigend in Kauf genommen, deren Eliten vertrieben und die Führer ermordet.

Bekanntlich hat die Operation ARABISCHER FRÜHLING politisch und wirtschaftlich stabile Staaten in Nordafrika und in Nahost von innen heraus zerstört. Eine eigenständige (!) Entwicklung dieser Staaten ist dadurch auf Jahrzehnte unterbunden worden.
Erst dadurch wurde auch erst die Masseneinwanderung von Arabern und Afrikanern nach Europa "technisch" ermöglicht! Vermutlich auch eine "eigenständige Operation!" Damit wird versucht, diese importierte "Kultur" auch zur Destabilisierung von EU-Europa (speziell von Deutschland) anzuwenden.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

14.01.2016 13:49
#39 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

Zumindest die untere Politikebene wird langsam wach:

Zurück an den Empfänger im Kanzleramt: Die Mutter aller Flüchtlinge bekommt heute einen Bus mit 31 Asylbewerbern frei Haus (51 waren geplant). Endlich darf sie sich so fühlen wie die überforderten Bürgermeister im Land. Die bekommen ungefragt immer neue Busse mit Flüchtlingen vor die Rathäuser gestellt. Der erste Flüchtlingstransporter, der in Gegenrichtung fährt, ist um 10 Uhr im niederbayerischen Landshut losgefahren. Landrat Peter Dreier hatte dem Bund diesen Schritt bereits im Oktober angedroht.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende...-zu-merkel.html

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

14.01.2016 22:39
#40 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

Hoffentlich folgen andere Landräte diesem Beispiel von Herrn PETER DREIER. Eine ständige "Bushaltestelle" für Flüchtlinge vor dem Kanzleramt dürfte eine nachhaltige Signalwirkung haben.

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

15.01.2016 12:59
#41 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

Binnen 24 Stunden bezeichnet das Staatsfernsehen der BRD nun die Angelegenheit als "bizarre Aktion".
Die nächste Lüge folgte auf dem Fuße:

http://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend-471.html

Wer in Gottes Namen glaubt noch diesen Umfragen?

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

15.01.2016 23:19
#42 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

ALEX, das sind die letzen "Zuckungen" der "Altgläubigen!" Die Losung heißt ja bereits offiziell: DIE STIMMUNG KIPPT!!
Die Kölner Polizei bemühte sich heute in einer langen Pressekonferenz (von PHÖNIX übertragen) die jahrelangen (!) kriminellen Übergriffe von Nordafrikanern in NRW zu begründen. Warum erst jetzt?
Die Angst vor einer "Karnevals-Pleite 2016" scheint dafür die treibende Kraft gewesen zu sein. Bereits die Weihnachtsmärkte 2015 haben finanzielle Einbußen gebracht. Die einheimische Wirtschaft wird zunehmend sauer auf das chaotische politische "System Merkel." Trübe Stimmung auch auf der gerade eröffneten "Grünen Woche" in Berlin: Rußland fehlt und damit ein großer Absatzmarkt für deutsche Agrarprodukte. MERKEL sei Dank!

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

22.02.2016 16:58
#43 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

Aktuell wieder große Inszenierung in den Medien:

Der Fall Claußnitz.

Mal davon abgesehen, daß das Video in den Medien gnadenlos zusammengeschnitten und manipuliert ist, (Das Original ist locker eine minute länger) so fällt mir dazu nur eines ein:

Divide et impera: ist eine Redewendung welche bedeutet, man solle ein Volk oder eine Gruppierung in Untergruppen aufspalten, damit sie leichter zu beherrschen bzw. zu besiegen sind. Wenn der der wenig hat endlich ein Feindbild hat der noch weniger hat, dann geht diese Rechnung voll auf.
Die echten Schuldigen an der Misere sitzen in Washington und Berlin und lachen nun munter wie sich die kleinsten Glieder der Kette gegenseitig zerfleischen.

Symptome kann man nur beseitigen in dem man die Ursachen bekämpft und Clausnitz zählt zu den Symptomen nicht zu den Ursachen.

Gruß Alex

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

23.02.2016 10:33
#44 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

SACHSEN soll wohl selber ein "nicht sicheres Herkunftsland" werden! Dann könnten die zahllosen Beamten westdeutscher Herkunft in ihre "Urheimat" zurückkehren als "politische Flüchtlinge." Es ist wirklich abstoßend geworden, wie die öffentliche Meinung manipuliert wird!

C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.786

09.03.2016 16:55
#45 RE: Aktuelle Flüchtlingswelle in Europa antworten

Hier mal eine gänzlich andere Version der Flüchtlingskriese, diese würde auch mit Merkels Aufruf nach Deutschland zu kommen gut zusammenpassen. Auch fiel heute erstmals in den deutschen Leitmedien oftmals der Begriff "Immigranten" statt "Flüchtlinge":


Der Präsident des Bundesverbands Deutsche Industrie e.V., Ulrich Grillo, wünscht sich 800.000 zusätzliche ausländische Arbeitskräfte in Deutschland. Die europäischen Verträge verbieten dies und die öffentliche Meinung ist dagegen. Also beteiligt er sich an der Inszenierung der „Flüchtlingskrise“, um die Änderung der gesetzlichen Regelungen anzuschieben.

Während die europäischen Medien die Emotionen wecken, indem sie Fotos eines ertrunkenen Kindes und Reportagen über Menschenmassen zeigen, die zu Fuß den Balkan durchqueren, weist Thierry Meyssan darauf hin, dass diese Bilder gefälscht sind. Sicher, sie dienen den Interessen des Chefs der deutschen Firmenchefs Ulrich Grillo und der Nato. Aber sie berichten nicht über das Phänomen in seiner Ganzheitlichkeit und verleiten die Europäer zu ungeeigneten Antworten.

Unerwartet überschwemmt eine Welle von Emotionen die Bevölkerung im Gebiet der Nato. Plötzlich wird ihr das Drama der Flüchtlinge im Mittelmeer bewusst – eine Tragödie, die seit Jahren bei völliger Teilnahmslosigkeit andauert.

Dieser Umschwung kommt durch die Veröffentlichung eines Fotos zustande, das ein ertrunkenes Kind an einem türkischen Strand zeigt. Es spielt keine große Rolle, dass dieses Bild eine grobe Montage ist: Das Meer wirft die Leichen parallel zu den Wellen an Land, niemals senkrecht dazu. Es spielt auch keine große Rolle, dass dieses Bild sofort in weniger als zwei Tagen auf den Titelseiten fast aller Zeitungen des Nato-Gebietes reproduziert wurde. Man hat Ihnen ja gesagt, dass die westliche Presse frei und pluralistisch ist.

In dieselbe Bresche schlagen die Fernsehsender, wenn sie die Reportagen über den Exodus von Tausenden von Flüchtlingen zu Fuß, quer durch den Balkan, vervielfältigen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Durchquerung Ungarns gewidmet, das zunächst eine nutzlose Stacheldraht-Barriere errichtet hatte und sich dann in widersprüchliche Entscheidungen verstrickte mit der Folge, dass man die Menschenmenge beim Marschieren auf den Schienen und beim Erstürmen der Züge filmen konnte.

„In Reaktion“ auf die Emotionen, die sie bei ihren Mitbürgern geweckt haben, zerreißen die „überraschten“ und bekümmerten europäischen Verantwortlichen sich nun über die Art und Weise, wie den Flüchtlingen zu helfen ist. Antonio Guterres, der ehemalige Präsident der Sozialistischen Internationale und zur Zeit Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, schaltet sich in ihre Debatten ein und predigt „die obligatorische Beteiligung aller Mitgliedstaaten der EU. Den vorläufigen Schätzungen zufolge haben die europäischen Länder einen potenziellen Bedarf, die Neuansiedlungsmöglichkeiten um 200.000 Plätze aufzustocken“, erklärt er.

Was ist das wahre Problem, welches das Werkzeug dafür und mit welchem Ziel?

Seit dem „arabischen Frühling“ 2011 hat sich die Zahl der Flüchtlinge, die versuchen, das Mittelmeer zu überqueren und in die Europäische Union zu gelangen, stark vergrößert. Sie hat sich verdoppelt und ist 2014 auf 626.000 gestiegen.

Indessen handelt es sich – konträr zur verbreiteten Vorstellung – nicht um eine neue und unkontrollierbare Welle. 1992, als die EU nur 15 statt der heutigen 28 Mitglieder hatte, nahm sie noch mehr auf: 672.000 Flüchtlinge bei 380 Millionen Einwohnern. Es gibt also einen beträchtlichen Spielraum, bevor die Migranten die europäische Wirtschaft mit ihren aktuell 508 Millionen Einwohnern aus dem Gleichgewicht bringen können.

Diese Migranten sind zu zwei Dritteln Männer. Ihren Angaben zufolge ist mehr als die Hälfte zwischen 18 und 34 Jahren. Im Allgemeinen handelt es sich also nicht um Familien.

Im Gegensatz zu den aktuell von den Medien verbreiteten Vorstellungen sind nur weniger als ein Drittel Flüchtlinge aus Kriegsgebieten: 20 Prozent sind Syrer, sieben Prozent Afghanen und drei Prozent Iraker.

Die beiden anderen Drittel stammen nicht aus Ländern im Krieg und sind hauptsächlich Wirtschaftsflüchtlinge.

Mit anderen Worten: Das Phänomen der Zuwanderungen ist nur am Rande mit dem „Arabischen Frühling“ und den Kriegen verknüpft. Die Armen verlassen ihre Länder und suchen aufgrund der postkolonialen Ordnung und der Globalisierung ihr Glück in den reichen Ländern. Nachdem diese Erscheinung von 1992 bis 2006 zurückgegangen war, hat sie sich nun wieder eingestellt und nimmt fortlaufend zu. Gegenwärtig steht sie für nur 0,12 Prozent jährlich der europäischen Bevölkerung, wäre also – wenn sie richtet verwaltet wird – keine kurzfristige Gefahr für die EU.

Der Strom der Einwanderer beunruhigt die europäische Bevölkerung, aber von den deutschen Arbeitgebern wird er gefeiert. Im Dezember 2014 erklärte der deutsche „Chef der Chefs“ Ulrich Grillo gegenüber DPA mit heuchlerischer Maskerade seiner Interessen durch menschenfreundliche Gefühle: „Wir sind seit langer Zeit ein Einwanderungsland und wir müssen es bleiben.“ „Als Wohlstandsland und auch aus christlicher Nächstenliebe muss unser Staat sich zugestehen, mehr Flüchtlinge aufzunehmen.“ Und dann: „Ich distanziere mich sehr deutlich von den Neonazis und den Rassisten, die sich in Dresden und anderswo versammeln.“ Und ernsthafter: „In Anbetracht der demografischen Entwicklung stellen wir durch die Einwanderung das Wachstum und den Wohlstand sicher“. [1]

Diese Rede greift dieselben Argumente auf wie die französische Arbeitgeberschaft in den 1970er Jahren. Allerdings ist heute die europäische Bevölkerung relativ betrachtet noch besser gebildet und qualifiziert, während die Mehrheit der Migranten dies nicht ist und leicht für bestimmte Beschäftigungen eingesetzt werden kann.

Die Ankunft unqualifizierter Arbeitskraft, die Lebensbedingungen unter dem Niveau der Europäer akzeptiert, weckt zunehmend Spannungen auf dem Arbeitsmarkt. Die französischen Arbeitgeber legen deshalb Nachdruck auf die Familienzusammenführung. Das Gesetz von 1976, seine Auslegung durch den Europarat 1977 und die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte haben in hohem Ausmaß die Gesellschaft destabilisiert. Dasselbe Phänomen zeigt sich in Deutschland seit der Einführung derselben Verfügungen mit Aufnahme des Familiennachzugs 2007 in das Zuwanderungsgesetz.

Im Gegensatz zu einer gängigen Meinung sind die Wirtschaftsmigranten für Europa kein Identitätsproblem, aber sie fehlen in ihren Heimatländern. Andererseits stellen sie in Deutschland ein soziales Problem dar, wo die Arbeiterklasse – aufgrund der namentlich durch Ulrich Grillo eingeblasenen Politik – längst das Opfer grausamer Ausbeutung ist.

Überall sind es übrigens nicht die Wirtschaftsmigranten, die Probleme schaffen, sondern die nachträgliche Familienzusammenführung.

Seit Anfang des Jahres ist der Preis des Transfers von der Türkei nach Ungarn, der früher bei 10.000 Dollar lag, auf 2.000 Dollar pro Person gesunken. Sicherlich sind manche Schlepper Menschenhändler, aber viele wollen einfach den Menschen in Verzweiflung Dienste leisten. Wie es auch sei – wer zahlt den Differenzbetrag?

Wenn zu Beginn des Krieges gegen Syrien im Qatar gefälschte syrische Pässe gedruckt und an Dschihadisten der al-Qaida verteilt wurden, damit sie atlantische Journalisten davon überzeugen können, dass sie syrische „Rebellen“ und nicht ausländische Söldner sind, dann werden übrigens heute durch manche Schlepper syrische Pässe an nichtsyrische Migranten verteilt. Mit vollem Recht glauben die Migranten, die dies akzeptieren, dass die falschen Papiere ihnen die Aufnahme in der EU erleichtern werden. In der Tat haben die Mitgliedstaaten der EU – bis auf die Tschechische Republik und Rumänien – ihre Botschaften in Syrien geschlossen und können die Echtheit dieser Pässe nicht überprüfen.

Es ist sechs Monate her, dass ich mich über die Blindheit der EU-Führung gewundert habe, die nicht den Willen der Vereinigten Staaten begreift, ihre Länder zu schwächen – unter anderem durch die „Flüchtlingskrise“ [2]. Letzten Monat hat die Zeitschrift Info Direkt behauptet, den österreichischen Geheimdiensten zufolge würde die Durchreise syrischer Flüchtlinge nach Europa von den USA organisiert [3]. Diese Beschuldigung muss noch bewiesen werden, doch sie ist von jetzt an eine solide Hypothese.

Übrigens wären diese Ereignisse und Manipulationen ohne große Bedeutung, wenn die EU-Mitgliedsländer dem Familiennachzug ein Ende setzen würden. Das einzig wahre Problem wäre dann nicht die Einreise der Migranten, sondern das Los derer, die unterwegs, bei der Durchquerung des Mittelmeers, sterben – die einzige Tatsache, die keine europäische Führungskraft in Bewegung setzt.

Gegenwärtig hat die Nato, das heißt der internationale bewaffnete Arm der USA, sich nicht gerührt. Aber ihren neuen Aufgaben zufolge behält sich die atlantische Allianz die Möglichkeit der militärischen Intervention bei bedeutenden Bevölkerungswanderungen vor.

Mit dem Wissen, dass nur die Nato für die Fähigkeit bekannt ist, eine Falschmeldung über alle Titelseiten der Tageszeitungen ihrer Mitgliedstaaten zu verbreiten, ist es hochgradig wahrscheinlich, dass sie die aktuelle Kampagne organisiert. Außerdem deutet die Gleichstellung aller Migranten mit Flüchtlingen aus Kriegsgebieten sowie das Beharren auf der vorgeblich syrischen Herkunft dieser Migranten darauf hin, dass die Nato einen öffentlichen Einsatz vorbereitet, der mit dem Krieg in Verbindung steht, den sie heimlich gegen Syrien führt.

Thierry Meyssan


Quelle: Voltaire Netzwerk

Réseau Voltaire International ist ein ungebundenes Pressenetz, auf Analysen der internationalen Beziehungen spezialisiert, und durch die Initiative des französischen Intellektuellen Thierry Meyssan geschaffen.

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