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Dieses Thema hat 4 Antworten
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 Warschauer Paktstaaten
KpFw Offline




Beiträge: 287

20.08.2008 15:21
RE: Artilleriesysteme der UdSSR und des WP antworten

Der Mörser 2S4 SF "Tyul´pan" (Tulpe)

In Marschlage liegt das Rohr mit der Mündung nach vorn verzurrt auf dem Wannendach. Für den Feuerkampf wird es hydraulisch nach rückwärts auf die Bodenplatte abgesenkt. Die SF steht mit dem Heck in Schußrichtung.


Tech.Daten:
Bedienung: 5 Soldaten
Gef.Masse: 37,5 to
Motor: V-12-Zy-Diesel V-59
Mot.Leistung: 382 kw
Geschw.max.: 60 km/h
Fahrbereich: 500 km

Abmessungen:
länge: 7940mm
breite: 3250mm
höhe: 3225mm


Waffenanlage:
Höhenrichtbereich: +50° bis +80°
Seitenrichtbereich: +/- 10°
Schußentfernung max.: 9700 m
Munitionsarten: Splitterspreng, endphasengelenkte Munition mit Laser-Zielbeleuchtung, HE-RAP und nuklear Munition.

Zusatzbewaffnung ist ein MG 7,62mm PK

Den Spieß sollte man so lange drehen, bis die Sau durch ist.

KpFw Offline




Beiträge: 287

20.08.2008 15:23
#2 RE: Artilleriesysteme der UdSSR und des WP antworten

Die Kanone 152mm SF "Giasint" (Hyazinthe)



Tech.Daten:
Besatzung: 5 Soldaten
Gef.Masse: 28,2 to
Motor: 12-Zyl.-Viertakt-Diesel
Mot.Leistung: 382 kw
Geschw.max.: 63 km/h
Fahrbereich: 500 km
Watfähigkeit: 1,05 m
Steigfähigkeit: 26°
Grabenüberschreitfähigkeit: 2,5m



Waffenanlage:
Typ: Kanone 152mm SF 2A37
Höhenrichtbereich: -2 bis +57°
Seitenrichtbereich: +/-15°
Schußweite max.: 28400m mit RAP sogar bis 40 km?
Feuergeschw.: 5-6 Schuß/min
Kampfbeladung: 30 Schuß
Munitionsarten: HE-, C-, Sub- und Nuklearmunition



Abmessungen:
höhe: 2760mm
breite: 3250mm
länge: 8330mm über alles

Zusatzbewaffnung: Mehrzweck MG 7,62mm PKB

Den Spieß sollte man so lange drehen, bis die Sau durch ist.

KpFw Offline




Beiträge: 287

20.08.2008 15:25
#3 RE: Artilleriesysteme der UdSSR und des WP antworten

Die Kanone 203mm SF (wer kennt den russischen Namen?)



Tech.Daten:
Besatzung: 4 Soldaten
Gewicht: 40 to
Motor: ?
Mot.Leistung: ?
Geschw.max.: 50 km/h
Fahrleistung: 500 km


Abmessungen:
Höhe: 2800mm
Breite: 3200mm
Länge: 10500mm, 12800mm über alles



Waffenanlage:
Typ: 203mm Kanone (wer weis welche genau?)
Höhenrichtbereich: 0° bis 55°
Seitenrichtbereich: 30°
Höchstschußweite: bis 35000 m
Feuergeschwindigkeit: 1 Schuß/min
Munutionsarten: Splitterspreng, betonbrechend und nuklear.

Da es sich um geschätzte Angaben handelt, wer kennt diese Kanone besser und kann Auskunft geben.
Danke schon mal Walter.

Den Spieß sollte man so lange drehen, bis die Sau durch ist.

KpFw Offline




Beiträge: 287

20.08.2008 15:26
#4 RE: Artilleriesysteme der UdSSR und des WP antworten

Die Panzerhaubitze 152mm "Msta" ( ist ein russischer Flus bei Novgorod)



Tech.Daten:
Besatzung: 5 Soldaten
Gewicht: 42 to
Motor: 12-Zyl.-V-Viertakt-Vielstoffmotor V84A,flüssigkeitsgekühlt
Mot.Leistung: 573,5 kw
Fahrbereich: 500 km
Steigfähigkeit: 21°
Grabenüberschreitfähigkeit: 2,80m



Abmessungen:
Höhe: 2985mm
Breite: 3380mm
Länge: 7150mm, 11917 über alles



Waffenanlage:
Typ: Kanonenhaubitze 152mm 2A64
Seitenrichtbereich: 360°
Höhenrichtbereich: -3° bis +68°

Schußweite: bis 24700 m, mit RAP bis 36000m ?
Feuergeschwindigkeit: 8 Schuß/min
Kampfbeladung: 50 Schuß
Munitionsarten: HE-, Leucht- und Nebelmunition, vermutlich auch C-, Nuklear- und Submunition

Zusatzbewaffnung: 1 Fla/Erdziel MG 12,7mm NSVT

Den Spieß sollte man so lange drehen, bis die Sau durch ist.

KpFw Offline




Beiträge: 287

20.08.2008 16:10
#5 RE: Artilleriesysteme der UdSSR und des WP antworten

9A52 Smerch

Die ungelenkte Artillerierakete stellt schon seitlangen einen bedeutenden Faktor in der Ausrüstung russischer Steitkräfte dar. Mit den einfachen, ungenauen Systemen des WWII hat der Mehrfachraketenwerfer Smerch (Tornado) aber aber nur noch wenig gemeinsam. Moderne Feuerleitung und Munition machen ihn zu einem hocheffektiven Waffensystem.

Anfang der 80iger entwickelte der staatliche Splav-Konzern der damaligen Sowjetunion in Tula ein neues Mehrfachraketensystem, das die artilleriestischen Möglichkeiten des Truppenführers mit konventionellen Mitteln deutlich erweitern sollte. Es war zunächst gegen ungepanzerte und leicht gepanzerte Truppenkonzentrationen in bis zu 70 km entfernten Räumen konzipiert. Das Waffensystem 300mm BM 9A52 Smerch stand den russischen Streitkräften ab 1988 zur Verfügung.
Als Trägerfahrzeug des Smerch dient der ungepanzerte Vierachs-LKW MAZ 543M. Das Fahrzeug hat Allradantrieb und eine Teifendruckregelanlage, beide Vorderachsen sind gelenkt. Zwei Besatzungsmitglieder befinden sich im Fahrerhaus neben dem Frontmotor, weitere zwei Mann sind unmittelbar dahinter in der Feuerleitkabine untergebracht. Beide Kabinen verfügen über ABC-Schutz. Über den Hinterachsen ist das Zwölffachwerfergestell montiert. Der hydraulisch angetriebene Starterrahmen weist einen Seitenrichtbereich von 30° auf, damit ist ein Zielwechsel ohne Fahrzeugbewegung möglich. Beim Feuern wird der LKW durch zwei Teleskopstützen stabilisiert, das System ist innerhalb von drei MInuten feuerbereit. Die 7,5 m lange Rakete 9M55K besitzt einen Feststoffmotor und hat eine Reichweite zwichen 20 und 70 km, normalerweise trägt sie einen 300 kg Gefechtskopf mit 72 Bombletts. Eine komplette Salve ist in 38 Sek. abgefeuert, sie deckt einen Bereich bis zu 700 000 m/2 ab.
Seit kurzem steht der neue Gefechtskopf Bazalt MOTIV 3F zur Verfügung, der fünf Submunitionen ausstößt. Während des Sinkfluges sucht eine einfache Infrarotsensorik nach Zielen und mit einer geformten kinetischen Ladung. Damit ist nun auch die Bekämpfung armierter Ziele bis 70mm Panzerstärke möglich.
Eine Feuereinheit besteht in der Regel aus sechs Werfern, sechs Transportern und einem Feuerleitfahrzeug auf KamAZ 4310, das über Feuerleitrechner und Datenfunk verfügt. Die Transporter basieren auf dem LKW MAZ 543A und tragen weitere 12 Raketen, die mittels Kran in 36 Min. nachgeladen werden. Seit 1990 ist Russland mit dem Smerch auf dem Internationalen Rüstungsmarkt präsent. Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate konnten bereits als Exportkunden gewonnen werden. Zur Zeit arbeitet man an einem leistungsgesteigerten Raketenantrieb mit einer Reichweite von 90 km und neuen Munitionssorten, die z.B. Panzerminen enthalten. Ein Flugbahnkorrektursystem, das wahrscheinlich mit einer Trägheitslenkung ausgestattet ist soll die Streuung gering halten.



Tech. Daten
Bedienung: vier Soldaten
Gefechtsmasse: 43,7 to
Abmessungen:
Länge: 12 m
Breite 3 m
Höhe: 3,3m
Typ: MAZ-543M/MAZ-7318 8x8
Motor 12-Zylinder-Diesel
Motorleistung: 386 kw
Geschw. max.: 60 km/h
Fahrbereich: 850 km
Werferanlage:
Rohrzahl: 12 Rohre
Richtbeeich :
Seite/Höhe: +/- 30° bis max + 55°
Feuerarten: Serie-, Teilserie- und Einzelfeuer
Feuergeschw. 12 Raketen in ca. 40 sek.
Rakete:
Kaliber: 300 mm
Länge: ca. 7,80 m
Startmasse: ca. 800 kg
Gefechtskopfmasse: ca. 300 kg
Kampfentfernung min./max: 20/70 km
Munitionsarten: Spreng-, C-, Brand- und Submunition mit 72 HE-Bombltets.

Den Spieß sollte man so lange drehen, bis die Sau durch ist.

 Sprung  

Impressum:

Alexander Schrödter
Hauptstr. 38
63911 Klingenberg

Tel: 09372/9475105
Fax: 09372/9475107

USt-IdNr.: DE814828020

alex@futurerent.de

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