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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 62 mal aufgerufen
 aktuelle Tagespolitik
C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.789

27.11.2016 02:20
Zum Tod Fidel Castros antworten

Zum Tod von Fidel Castro erklären Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE:

"Eine bessere Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung ist möglich! Das war die feste Überzeugung von Fidel Castro. Viele junge Menschen sind in den 1960er Jahren vom Enthusiasmus der kubanischen Revolution inspiriert worden, gerade in ihrer Auseinandersetzung mit dem übermächtigen US-Imperium.

Die kubanische Revolution befreite Kuba von einer blutigen Diktatur unter Fulgencio Batista, die über 30.000 Menschen getötet hatte. Kuba war zuvor ein Ort, an dem die US-Mafia ein- und ausging. Großgrundbesitz, oft in Händen von US-Amerikanern, beutete die Landarbeiter maßlos aus. Schwarze waren einem System des Rassismus unterworfen. Nie bekam die Landbevölkerung einen Arzt zu sehen und die Rate der Analphabeten überstieg die 70 Prozent. Es gehört zur großen Leistung von Fidel und der kubanischen Revolution, Bildung und Gesundheit kostenlos für die gesamte Bevölkerung bereitzustellen. Trotz aller Krisen, insbesondere nach dem Zusammenbruch des realen Sozialismus, konnte Kuba das kostenlose Bildungs- und Gesundheitssystem aufrechterhalten und verbessern – und dies zu einem Zeitpunkt, als in ganz Lateinamerika unter dem Druck des Neoliberalismus die Bereiche Bildung und Gesundheit privatisiert und große Teile der Bevölkerung dieser Länder ausgeschlossen wurden.

Fidel hatte die Vision eines Kuba, das ökonomisch unabhängig und sich rasch nach eigenen Maßstäben und Bedürfnissen entwickeln kann. Viele dieser Pläne konnten nicht eingelöst werden.

Dennoch bleibt es richtig: Emanzipation und Befreiung der Menschen hat die unabdingbare Voraussetzung, sich von der Kontrolle durch imperialistische Großmächte zu befreien. Selbst Fidels Gegner mussten seine standhafte Haltung gegenüber der mächtigen USA anerkennen. Auch wenn Kuba viel Spielraum durch seine enge Anlehnung an die Sowjetunion verlor.

Danielle Mitterand, Frau des früheren französischen Präsidenten sagte über ihn: „Aus diesem Mann macht man einen Teufel. Dabei ist er durch und durch ein Demokrat, der sein Volk liebt und sein Volk liebt ihn (zitiert in: Neues Deutschland 6.5.1996) Gemeinsam mit den Menschen in Kuba, Lateinamerika und überall dort, wo die kubanische Befreiungsbewegung einen emotionalen Wert besitzt, gedenken wir nicht unkritisch der großen Leistung dieses Revolutionärs."


Hätte man es besser beschreiben können?

Gruß Alex

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Ein Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

29.11.2016 11:59
#2 RE: Zum Tod Fidel Castros antworten

Das "offizielle" Deutschland und die Exil-Kubaner in Florida sind auch bisher die einzigen Stimmen weltweit gewesen, die den Tod von FIDEL CASTRO "begrüßten." Allein diese "moralische Gemeinschaft" ist bemerkenswert!

FIDEL CASTRO war mit einer Dienstzeit von 48 Jahren der am längsten amtierende Staatschef des 20. Jahrhunderts gewesen. Allein 10 US-Präsidenten "überlebte" er - dazu noch vor deren Haustür. Eine gewaltige Lebensleistung.

KUBA konnte - trotz anhaltendem Wirtschaftsembargo - der fortschrittlichste (!) Sozialstaat Mittel- und Südamerikas werden und es bis HEUTE bleiben.
Militärisch wurde KUBA zu einer waffenstarrenden Festung ausgebaut, die bestimmten auswärtigen "Gelüsten" Zügel anlegte.
Die kubanische Armee sammelte im 20.Jahrhundert aktive Kampferfahrungen in Afrika. Die zahlenmäßig bedeutende Volksmilitz ist mit leichten Waffen, besonders mit tragbaren Panzer- und Flugabwehrsystemen, gut ausgerüstet.

Die Schutzmacht KUBAS war in der zweiten Hälfte des 20.Jahrunderts die SOWJETUNION gewesen - nun könnte es die Volksrepublik CHINA werden.

Standortfeldwebel Offline



Beiträge: 236

08.02.2017 16:16
#3 RE: Zum Tod Fidel Castros antworten

Der gute Fidel konnte auch anders:
Willkürliche Inhaftierungen,Todesurteile und Folterungen waren an der Tagesordnung.
Einer der schlimmsten Folterknechte war übrigens CHE GUEVARA und der war auch noch Arzt und
hatte den hippokratischen Eid geleistet.

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