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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 56 mal aufgerufen
 Geschichtliches
C a t e x u s Offline




Beiträge: 2.789

29.01.2017 01:31
Die Zivilverteidigung der DDR antworten

Die Zivilverteidigung (ZV) der DDR oder Zivile Verteidigung war eine Organisation für den Schutz der Bevölkerung, der Volkswirtschaft, der lebensnotwendigen Einrichtungen und der kulturellen Werte vor den Folgen von Katastrophen, Havarien, u.ä. Im Kriegsfall sollte sie auch zum Schutz der eigenen Bevölkerung vor militärischen Kampfhandlungen dienen.

Mit dem Zivilverteidigungsgesetz vom 16. September 1970 sollte den gewachsene Forderungen des Schutzes der Bevölkerung und der Sicherung lebenswichtiger Bereiche auch im Kriegsfall Rechnung getragen werden. Dementsprechend folgte der Aufbau der folgenden Einsatzkräfte der Zivilverteidigung: Rettungs-, Bergungs- Instandsetzungs-, Entgiftungs-, Sanitäts-, Brandschutz-, Versorgungs-, Aufklärungs- und Geräteformationen sowie Spezialeinrichtungen zur sanitären Behandlung und zur Entaktivierung. Die Formationen waren in Züge, Gruppen, Abteilungen und Bereitschaften gegliedert.


Quelle: Wiki

Übung der Zivilverteidigung 1970 - Stadtarchiv Wernigerode (Archiv Dieter Möbius):

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Kai Guleikoff Offline



Beiträge: 932

30.01.2017 13:54
#2 RE: Die Zivilverteidigung der DDR antworten

Vergleichbar mit der damaligen ZIVILVERTEIDIGUNG (ZV) der DDR ist das THW der Bundesrepublik Deutschland. Allerdings war die ZV sehr viel stärker personell aufgestellt (pro Kopf der Bevölkerung).
Zentral strukturiert - wie die ganze Infrastruktur in der DDR - gab es die Kreis-, Bezirks- und Republikebene als Führungsstruktur. Den "Oberbefehl" dort hatten auch hier die jeweiligen Ersten Sekretäre der SED in den Regionen.

Hauptamtliche ZV-Kräfte waren NVA-ähnlich uniformiert und trugen am linken Unterärmel einen umlaufenden Ärmelstreifen mit der Aufschrift "Zivilverteidigung." Das Gros der ZV-Kräfte waren jedoch freiwillige Bürger (ähnlich wie bei den Betriebs-Kampfgruppen), die deshalb auch vom Wehr- und Reservedienst freigestellt werden konnten. Im Kriegsfall konnte auch zur ZV einberufen werden!

Diese ganze Organisation zeigte den hohen Stand der nationalen Verteidigungsbereitschaft und des Katastrophenschutzes in der DDR. In dieser Ausprägung einmalig im Ostblock! Geschuldet aber auch der "Front-Staat-Rolle" dieses Staates gegenüber dem Westen.
Mit deutlichen Mängeln behaftet, blieb die erstrebte technische Ausrüstung bis zuletzt. Die Schwierigkeiten in der Volkswirtschaft zur HONECKER-Zeit, setzte auch hier Grenzen bei der materiellen Ausstattung der ZV.

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